Den Überblick behalten

Ganz bestimmt hast dich auch schon über folgende Situation geärgert: Ein paar deiner Schulfreunde klingeln an der Tür. „Kommst du mit kicken?“, fragen sie dich. Natürlich hast du Lust und willst schnell los, bevor dir deine Eltern mit so lästigen Aufgaben wie Mathe lernen oder Zimmer aufräumen einen Strich durch die Rechnung machen. Doch du findest deine Fußballschuhe nicht. Dabei hättest du schwören können, dass sie gestern noch im Keller lagen. Dafür findest du dort den Fußball, den du in der Garage vermutet hättest. Nur leider ist er platt und die Luftpumpe wie vom Erdboden verschluckt. Und zu allem Überfluss ist auch noch dein Fahrrad weg, weil dein Bruder mal wieder damit losgefahren ist, ohne dich zu fragen.

Pfiffige Luftretter mit genialen Ideen

Wäre es nicht schön, wenn du immer wüsstest, wo alles ist und ob es auch funktioniert? Für die DRF Luftrettung ist es sehr wichtig, stets einen Überblick darüber zu haben, wo ihre Hubschrauberbesatzungen gerade Leben retten, ob sie auf dem Weg zum Patienten oder zum Krankenhaus sind oder ob sie einsatzbereit an der Station auf eine Alarmierung warten. Die pfiffigen Luftretter haben hierzu eine geniale Idee entwickelt: Jeder ihrer Hubschrauber hat ein Navigationssystem an Bord, das in kurzen Zeitabständen die genaue Position des Hubschraubers ermittelt. Diese Daten sendet es über Satellit an einen Computer der DRF Luftrettung. Von dort werden die Daten in Echtzeit ins Internet übertragen. Mit dem entsprechenden Passwort können zum Beispiel Rettungsleitstellen, die den Hubschrauber zu einem Notfall alarmieren müssen, sofort erkennen, welcher Hubschrauber sich in nächster Nähe zum Einsatzort befindet und ob der den Notfall übernehmen kann. Denn der Pilot gibt immer den aktuellen Einsatzstatus in das „Navi“ ein, also ob er zum Beispiel gerade einen Patienten aufgenommen hat, an der Klinik gelandet oder schön wieder auf dem Rückflug ist und alarmiert werden kann. So verliert die DRF Luftrettung keine Zeit und kann noch schneller Leben retten.