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Christoph Thüringen

Station Bad Berka

Die am 1. April 1992 in Betrieb genommene Station befindet sich am Zentralklinikum Bad Berka. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 145 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG in Kooperation mit dem ASB Erfurt e.V.
Einsatzbereitschaft
24 Stunden
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte des Zentralklinikum Bad Berka
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter des ASB Erfurt

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Kompetenz in Notfall- und Intensivmedizin durch DIVI-Qualifikation

Rettungsassistenten

z.T. Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivmedizin, HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member). Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle und Intensivtransporte: Rettungsleitstelle Jena

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Bad Berka
Robert-Koch-Allee 9
99438 Bad Berka

Telefon: +49 3645 831 380
Fax: +49 3645 831 379
station.badberka@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Mario Schwarz

Leitender Arzt
Dr. Detlef Hammer

Leitender Rettungsassistent
Dirk Biereige

Fotos und Videos: Station Bad Berka

Wissenswertes

1.142 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.142
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 551

Besonderheiten
Der Intensivtransporthubschrauber ist der einzige, der in Thüringen rund um die Uhr im Einsatz ist. In der Nacht werden vorwiegend Intensivtransporte durchgeführt. Bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort werden auch Notfalleinsätze (nach besonderen Verfahren) geflogen. Bei Notfällen werden vor allem die Zentren der Maximal- und Schwerpunktversorgung in Erfurt, Jena und Bad Berka angeflogen. Außerdem führen die Hubschrauberbesatzungen Transporte von Früh- und Neugeborenen, von Transplantationsteams sowie intensivmedizinische Maximaltherapien wie zum Beispiel ECLA (extrakorporale Lungenersatztherapie), PECLA (pumpenlose arterio-venöse Lungenunterstützung) und IABP (intraaortale Pumpe zur Herzunterstützung) durch.

Historische Entwicklung
Der Einsatzbetrieb von „Christoph Thüringen“ begann am 1. April 1992 mit einer Stationierung des Intensivtransporthubschraubers am Flughafen Erfurt. Aus einsatztaktischen Gründen entschied man sich jedoch für die Anbindung an eine Klinik, so dass vier Jahre später der Umzug an das Zentralklinikum Bad Berka erfolgte. Zunächst war die Besatzung provisorisch in einem Klinikgebäude untergebracht, bis nach ca. einjähriger Bauzeit im Jahr 2000 das neue Stationsgebäude und der Hangar fertig gestellt waren. Im Laufe der Jahre steigerten sich die Einsatzzahlen von anfänglich rund 360 auf über 1.000 im Jahr 2011. Im Jahr 2012 feiert die Station Bad Berka ihr 20-jähriges Jubiläum. Im Zuge der Aufschmelzung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 01. Januar 2016 durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 50° 53' 24.36" N
Longitude: 11° 16' 2.28" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: in Thüringen (vorwiegend), benachbarte Bundesländer
  • Notfalleinsätze: nach Bedarf in Thüringen und benachbarte Bundesländer
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Bad Berkaer Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

  • Christoph Thüringen der DRF Luftrettung ist auf der A9 im Einsatz.
    14.09.2016 | News-Bericht

    Es ist 6:30 Uhr morgens, ein Donnerstag: Der Himmel ist voller Wolken, ein dunkler Tag. Auf der A9 Richtung Berlin rollen bereits Fahrzeugkollonen, es herrscht dichter Verkehr…

  • Christoph Thüringen und Christoph 60 aus Suhl waren im Einsatz, nachdem sich zwei Arbeiter schwer an den Augen verletzt hatten.
    29.08.2016 | News-Bericht

    Strenger Geruch liegt in der Luft. Im runden Nachklärbecken schwappt bräunliches Abwasser gegen die Betonwand. Zwei Männer sind gerade mit Montagearbeiten an der Kläranlage…

  • Spendenübergabe bei Christoph Thüringen der HDM Luftrettung
    17.02.2016 | News-Bericht

    "Uns ist bewusst, welche wichtige Rolle Christoph Thüringen für die medizinischen Versorgung der Menschen hier in der…

  • Piloten von Christoph Thüringen der HDM Luftrettung leisten Einsatz mit Nachtsichtbrillen. Symbolbild.
    08.12.2015 | News-Bericht

    Die Abenddämmerung legte sich über Bad Berka. An der Station der HDM Luftrettung nahm die Nachtcrew ihren Dienst auf. Die Kollegen, die seit dem Morgen auf…

  • 08.07.2015 | News-Bericht

    Ob’s am Vollmond lag? Am späten Abend des 1. Juli gerät ein 32-Jähriger mit seiner Hand in eine Maschine und verletzt sich dabei so sehr, dass er in das Krankenhaus…

  • 07.07.2015 | News-Bericht

    Seit Ende letzter Woche können die Bad Berkaer Luftretter bei ihren nächtlichen Flügen Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles – NVG) einsetzen. In der Nacht zum 4. Juli kamen…

  • 05.05.2015 | News-Bericht

    Die Rettungsfliegerei an sich ist Christian Wieloch keineswegs unbekannt, und doch sind die ersten Tage bei der DRF Luftrettung ganz anders als das, was der Pilot bisher erlebt…

  • 12.12.2014 | News-Bericht

    Es war ein schwarzer Tag für Horst Letsch, der aber doch noch mit einer glücklichen Rettung endete. An den 17. Juni wird er sich noch lange erinnern. Eine schöne Radtour bei…

  • 22.03.2014 | News-Bericht

    Zunächst war es ein relativ harmloser Unfall auf der Bundesautobahn 71 bei Arnstadt, doch dann nahm er eine alptraumhafte Wendung: Ein junger Mann verließ offenbar nach einer Kollision mit einem LKW im abendlichen Verkehr seinen Wagen. Dabei wurde er von einem vorbeirasenden Fahrzeug erfasst. Durch die Wucht des Aufpralls wurde ihm ein Arm abgerissen. Nur durch einen schnellstmöglichen Transport in eine auf Replantation spezialisierte Klinik bestand…

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • EC 145

    Die EC 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als „fliegende Intensivstation“ ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.