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Christoph 54

Station Freiburg

Die seit dem 10. März 1993 bestehende Station befindet sich am Flugplatz Freiburg. Es kommt ein Hubschrauber des Typs BK 117 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Einsatzbereitschaft
von 8 Uhr bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte aus dem St. Josef-Krankenhaus Freiburg sowie dem Universitätsklinikum Freiburg
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftrettung und regionaler Rettungsdienstorganisationen

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Chirurgie und Innere Medizin

Rettungsassistenten

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Freiburg
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Freiburg
Am Flughafen 7 
79108 Freiburg

Telefon: +49 711 7007 2830 
Telefon: +49 761 502655 
Fax: +49 761 502657 
station.freiburg@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Pilot Oliver Barth

Leitender Arzt
Dr. Frank Lerch

Leitender Rettungsassistent
Ralf Mewes

Fotos und Videos: Station Freiburg

Wissenswertes

1.470 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • seit Gründung: rund 23.000 Einsätze
  • Einsätze 2015: 1.470
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 673

Besonderheiten:

Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Rettungsdienstes im gesamten südbadischen Raum. Als einer von drei Intensivtransporthubschraubern in Baden-Württemberg stellt er im gesamten Bundesland, aber auch darüber hinaus ein Mittel zum schnellen Transport von schwer erkrankten oder verletzten Patienten zwischen Kliniken dar. Die Hubschrauberbesatzungen führen auch Transporte von Früh- und Neugeborenen mit dem Inkubator (mobiler Brutkasten) durch und werden für spezielle intensivmedizinische Transporte wie ECMO (Extracorporale Membranoxygenierung) und IABP (intraaortale Pumpe zur Herzunterstützung) in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Freiburg eingesetzt.

Mit der Universitätsklinik Freiburg und dem Universitätsherzzentrum Freiburg-Bad Krozingen hat die Station zwei Krankenhäuser in ihrem Bereich, die als Maximalversorger bzw. Spezialklinik häufig mit Patient angeflogen werden. Durch die Lage am Rande des Schwarzwaldes wird die Besatzung immer wieder zu gebirgsspezifischen Einsätzen alarmiert. Im Winter sind es verunglückte oder erkrankte Wintersportler, im Sommer verunglückte Wanderer, Mountainbiker, Gleitschirm- und Drachenflieger. Bei diesen Einsätzen arbeiten die Besatzungen regelmäßig mit der Bergwacht zusammen, die den Patienten evtl. bereits erstversorgt hat. Um die gute Zusammenarbeit zu festigen, ineinandergreifende Abläufe zu trainieren und um den eigenen Besatzungen das möglichst sichere Arbeiten im schwierigen Gelände zu ermöglichen, hat die Station Freiburg gemeinsam mit der Bergwacht Schwarzwald eine regelmäßige Fort- und Ausbildungsreihe implementiert.

Speziell im ländlich geprägten Südschwarzwald ist „Christoph 54“ ein schnelles Mittel zum Transport von schwer erkrankten bzw. verletzten Patienten und dient als schneller Notarztzubringer. Auch im unmittelbaren Stadtgebiet Freiburg kommt er zum Einsatz. Hierfür wurden im gesamten Stadtgebiet in Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle Freiburg Landeplätze erkundet und festgelegt, die bei Bedarf angeflogen werden können.

Historische Entwicklung

2002 wurde der neue Hangar bezogen und der Hubschrauber von „Flugwacht 71“ in „Christoph 54“ umbenannt. Vorher war die Station im alten Towergebäude untergebracht. Aufgrund der Primärbeauftragung durch das Land Baden-Württemberg wird der Freiburger Hubschrauber über die Intensivtransporte hinaus für Primäreinsätze als Rettungshubschrauber eingesetzt („Dual-Use“-Einsatz).

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 48° 1' 14.16" N
Longitude: 7° 50' 12.696" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: vorwiegend in Baden-Württemberg, in seltenen Fällen Schweiz und Frankreich
  • Notfalleinsätze: Leitstellengebiete Freiburg, Waldshut, Lörrach, Emmendingen, Ortenau, Mittelbaden und Villingen.
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • BK 117

    Dieser Hubschrauber wird als „Allrounder“ eingesetzt. Mit viel Platz für Patienten wird er bei Notfalleinsätzen, beim Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken und bei Suchflügen eingesetzt. Wie die anderen Modelle verfügt auch die BK 117 über die neueste medizintechnische Ausstattung.