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RK-1

Station Fresach

Im April 2001 wurde die Kärntner Station der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH gegründet. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz.

Betreiber
ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten 
Notärzte der Kliniken Klagenfurt, Villach, Wolfsberg, Spittal
HCM/Winch Operator des ÖRK Landesverband Kärnten
Flugretter des ÖRK Landesverband Kärnten

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie (überwiegend), alpine Ausbildung

Notfallsanitäter

Windenoperator, Notfallsanitäter als HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Technical Crew Member ausgebildet; diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen. Flugretter: Notfallsanitäter, Bergretter (zum Teil), alpine Ausbildung

Anforderung

Landesleitstelle Kärnten in Klagenfurt

Kontakt
ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Mitterberg 70
A-9712 Fresach

Fax: +43 4245 65 187 
rk-1@ara-flugrettung.at
Webseite: www.ara-flugrettung.at

Fotos und Videos: Station Fresach

Wissenswertes

434 geflogene Einsätze im 1. Halbjahr 2018

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.054
  • Einsätze 2016: 1.046
  • Einsätze 2017: 960

Besonderheiten
Die Hubschrauber „RK-1“ und „RK-2“ der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH sind mit einer Rettungswinde ausgerüstet. Diese Sonderausstattung ist oft für die Rettung von Verletzten in Bergregionen erforderlich. Regelmäßige Rettungsübungen mit der Winde sind für die auf dem Fresacher Hubschrauber tätigen Notfallsanitäter und Ärzte daher Pflicht. Ebenso nehmen alle Besatzungsmitglieder jährlich an einer Alpinschulung teil. Diese Fortbildungen werden über den ÖRK Landesverband Kärnten organisiert. Darüber hinaus verfügt der Notarzthubschrauber über alle medizintechnischen Geräte, die für die Patientenversorgung notwendig sind. Verbrauchsmaterial, wie z.B. Medikamente, wird über das ÖRK gestellt.

Seit Oktober 2014 ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.

Seit April 2018 arbeitet die ARA Flugrettung mit dem österreichischen Automobilklub ARBÖ im Rettungswesen zusammen.

Historische Entwicklung
Zunächst war der Hubschrauber am Flughafen Klagenfurt stationiert und anschließend in Spittal/Drau. Seit April 2002 ist der „RK-1“ auf dem Gelände des Freizeitparks Fresach-Millstättersee/Kärnten beheimatet. Hier wurde im Sommer 2005 eine neue Station mit einem Hangar errichtet, die im Jahr 2006 feierlich eingeweiht und bezogen wurde. Damit verfügt die Besatzung über optimale Arbeitsbedingungen. Im November 2010 wurde eine vierköpfige Besatzung des Fresacher Notarzthubschraubers von der Bundesministerin für Inneres der Republik Österreich, Maria Fekter, mit der „Goldenen Medaille am Roten Bande für Verdienste um die Republik Österreich“ ausgezeichnet. Sie wurde für einen außergewöhnlichen Einsatz und ihre Professionalität bei einer Windenrettung geehrt. Im Jahr 2011 feierte die Station Fresach ihr 10-jähriges Bestehen, zeitgleich mit dem 10-jährigen Jubiläum der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH. Im Mai 2018 erfolgt die Indienststellung eines neuen Hubschraubers des Typs H 145.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 46° 44' 27.96" N
Longitude: 13° 39' 52.92" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Mittel- und Oberkärnten, vor allem Gebiete um den Katschberg im Norden, den Weissensee im Westen, das Dreiländereck im Süden und den Wörthersee. Im Winter die Skigebiete Bad Kleinkirchheim, Turracher Höhe, Mölltaler Gletscher, Katschberg, Goldeck sowie das Naßfeld im Südwesten.
  • Intensivtransporte: nach Bedarf
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Fresacher Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Neuigkeiten

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • H 145

    Die H 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als fliegende Intensivstation ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.