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Christoph 45

Station Friedrichshafen

Die im Oktober 1980 gegründete Station befindet sich am Klinikum Friedrichshafen. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte des Klinikum Friedrichshafen
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftrettung und regionale Rettungsdienstorganisationen

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtungen Anästhesie, Innere Medizin und Chirurgie

Rettungsassistenten

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Bodensee
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Friedrichshafen
Klinikum Friedrichshafen GmbH
Röntgenstraße 2 
88048 Friedrichshafen 

Telefon: +49 711 7007 2750 
Telefon: +49 7541 44 80 0 
Fax: +49 7541 49 29
station.friedrichshafen@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Pilot Günter Eigenbrodt

Leitender Arzt
Dr. Reinhard Stadler

Leitender Notfallsanitäter
Stephan Klötzer

Fotos und Videos: Station Friedrichshafen

Wissenswertes

1.073 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • seit Gründung: rund 27.000 Einsätze
  • Einsätze 2015: 1.073
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 527

Besonderheiten
Die Station in Friedrichshafen ist innerhalb Deutschlands die südlichste der DRF Luftrettung. Neben Notfalleinsätzen, wie z.B. häuslichen Unfällen, Arbeits- und Verkehrsunfällen, akuten Erkrankungen oder Kindernotfällen, gehören Bergeinsätze in den nahe gelegenen Allgäuer Alpen und Rettungsflüge über dem Bodensee mit zum Einsatzspektrum des Rettungshubschraubers. Bei der Rettung von vermissten Schwimmern, Surfern oder anderen Wassersportlern arbeiten DRF Luftrettung, DLRG und die Rettungstaucher Konstanz häufig eng zusammen. Der Rettungshubschrauber kann DLRG-Rettungsschwimmer zur Suche Verunglückter mit an Bord nehmen und über dem Wasser eine Rettungsinsel absetzen.

Historische Entwicklung
Im Oktober 1980 beginnt die DRF Luftrettung den provisorischen Einsatzbetrieb an der Station Friedrichshafen, ein Hubschrauber des Typs Bell 206 Long Ranger wird in Dienst gestellt. Treibende Kraft für die Stationierung in Friedrichshafen (und nicht wie angedacht in Ravensburg) war das Klinikum Friedrichshafen, vor allem der damalige 1. Oberarzt der Kardiologie, Dr. Udo Stirner. Im Jahr 1983 wird ein Hubschrauber des Typs BO 105 in Dienst gestellt und löst die bisherige Maschine ab. 1987 legen sich das Sozialministerium Baden-Württemberg, der Regionalverband Bodensee-Oberschwaben und das Regierungspräsidium Tübingen endgültig auf den Standort Friedrichshafen fest. Im November 1995 erfolgt nach einer mehrjährigen Planungs- und Bauphase der Einzug in die Büro- und Sozialräume sowie in den neu gebauten Hangar. Im darauffolgenden Jahr wird die Tankstelle in Betrieb genommen. 2009 erfolgt die Indienststellung eines neuen Hubschraubers des Typs EC 135.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 47° 39' 42.48" N
Longitude: 9° 28' 48.036" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Leitstellenbereiche Bodenseekreis, Konstanz, Tuttlingen, Villingen, Sigmaringen, Ravensburg, Biberach, Krumbach, Kempten und Vorarlberg (Österreich).
  • Intensivtransporte: Baden-Württemberg und nach Bedarf
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Friedrichshafener Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • EC 135

    Ob Transporte von Ärzteteams oder verunglückten Patienten: die kompakte EC 135 bringt ihre Insassen zuverlässig ans Ziel. Durch ihren ummantelten Heckrotor ist sie dabei besonders sicher und leise. Zudem stehen alle notwendigen medizintechnischen Geräte zur Verfügung, um Notfallpatienten umfassend zu versorgen.