Christoph 43

Station Karlsruhe

Die am 17. September 1975 gegründete Station befindet sich eigentlich an den St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe. Aufgrund des Neubaus der Kliniken ist der Karlsruher Rettungshubschrauber seit dem 25. Januar 2016 interimsweise am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stationiert. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135 bzw. BK 117 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte der St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe
Notfallsanitäter der DRF Luftrettung

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin

Notfallsanitäter

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Mittelbaden
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Karlsruhe
Laval Avenue D422
77836 Rheinmünster
(Interimsstandort)

Fax: +49 711 7007 2737
station.karlsruhe@drf-luftrettung.de

Fotos und Videos: Station Karlsruhe

Wissenswertes

667 geflogene Einsätze im 1. Halbjahr 2018

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.630
  • Einsätze 2016: 1.263
  • Einsätze 2017: 1.295

Besonderheiten
Im Jahr 2009 war die Karlsruher Station mit 1.790 Einsätzen die einsatzstärkste der DRF Luftrettung. Bei Einsätzen werden hauptsächlich die Großkliniken Städtisches Klinikum Karlsruhe, BG Unfallklinik Ludwigshafen, Städtisches Klinikum Mannheim, Universitätsklinik Heidelberg, Heilbronn, Stuttgarter Krankenhäuser, Universitätsklinik Tübingen, Universitätsklinik Freiburg, Universitätsklinik Homburg und das Städtische Klinikum in Kaiserslautern angeflogen.

Historische Entwicklung
Bereits zwei Jahre vor der offiziellen Indienststellung des Rettungshubschraubers an der Station Karlsruhe begann die DRF Luftrettung im Herbst 1973 mit dem provisorischen Betrieb eines Rettungshubschraubers in Karlsruhe. Am 17. September 1975 nahm die DRF Luftrettung an den St. Vincentius-Kliniken Karlsruhe mit einer Maschine des Typ Bell Long Ranger den Stationsbetrieb auf. Nach einer mehrjährigen Planungs- und Bauphase wurden am 10. Juni 1987 der neue Hangar und die Sozialräume der Karlsruher Station eingeweiht. Im Jahr 2007 wurde ein Hubschrauber des Typs EC 135 in Karlsruhe in Dienst gestellt. Im Jahr 2009 war die Karlsruher Station mit 1.790 Einsätzen die einsatzstärkste Station der DRF Luftrettung. Aufgrund des Neubaus der St. Vincentius Kliniken ist der Karlsruher Rettungshubschrauber seit dem 25. Januar 2016 interimsweise am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden stationiert.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 49° 0' 0" N
Longitude: 8° 22' 48.288" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Leitstellenbereich Karlsruhe sowie die Landkreise Rastatt, Baden-Baden, Ortenau, südliche Weinstraße, Germersheim, Pirmasens, Pforzheim, Calw, Freudenstadt und Rhein-Neckar
  • Intensivtransporte: Baden-Württemberg und nach Bedarf
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Karlsruher Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Neuigkeiten

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • EC 135

    Ob Transporte von Ärzteteams oder verunglückten Patienten: die kompakte EC 135 bringt ihre Insassen zuverlässig ans Ziel. Durch ihren ummantelten Heckrotor ist sie dabei besonders sicher und leise. Zudem stehen alle notwendigen medizintechnischen Geräte zur Verfügung, um Notfallpatienten umfassend zu versorgen.
  • BK 117

    Dieser Hubschrauber wird als „Allrounder“ eingesetzt. Mit viel Platz für Patienten wird er bei Notfalleinsätzen, beim Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken und bei Suchflügen eingesetzt. Wie die anderen Modelle verfügt auch die BK 117 über die neueste medizintechnische Ausstattung.