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Christoph 53

Station Mannheim

Die am 1. Juli 1986 gegründete Station befindet sich am Mannheimer Flughafen. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte der Universitätskliniken Mannheim und Heidelberg
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter überwiegend der DRF Luftrettung

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie

Rettungsassistenten

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Mannheim
Seckenheimer Landstraße 174 a 
68163 Mannheim 

Telefon: +49 711 7007 2860 
Telefon: +49 621 4132 33 
Fax: +49 621 4137 27
station.mannheim@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Martin Beitzel

Leitender Arzt
Prof. Dr. Erik Popp

Leitender Notfallsanitäter
Thomas Sperber

Fotos und Videos: Station Mannheim

Wissenswertes

1.282 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • seit Gründung: rund 22.500 Einsätze
  • Einsätze 2015: 1.282
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 634

Besonderheiten 
„Christoph 53“ wird für den Transport intensivpflichtiger Patienten z.B. mit Verbrennungen, Schädel-Hirn-Verletzungen, Polytraumata (Mehrfachverletzungen) oder schweren internistischen Erkrankungen eingesetzt. Einsätze werden überwiegend für die Zentren der Maximalversorgung  in Mannheim, und Heidelberg (Unikliniken) sowie der BGU Ludwigshafen (Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik) geflogen. An Bord von „Christoph 53“ werden zudem auch Inkubatortransporte durchgeführt. Außerdem umfasst der Einsatzradius der Station vielbefahrene Autobahnen wie die A 5 und A 6, ebenso wie Motorradstrecken im Odenwald. So ist die Station Mannheim neben internistischen Notfällen hauptsächlich bei Verkehrs- und Freizeitunfällen im Einsatz. In der Notfallrettung ergänzt der Mannheimer Hubschrauber die Versorgung im industriell dicht besiedelten Ballungszentrum Rhein-Neckar mit rund zwei Millionen Einwohnern.

Historische Entwicklung
1986 hat die DRF Luftrettung den provisorischen Einsatzbetrieb an der Station Mannheim mit einem Hubschrauber des Typs Ecureuil AS 350 (“Eichhörnchen”) begonnen. Im Jahr 1992 löste der Hubschrauber des Typs BK 117 die bisherige Maschine ab. Ursprünglich wurde der „Christoph 53“ als Intensivtransporthubschrauber hauptsächlich für den schnellen und schonenden Transport von Patienten zwischen Kliniken angefordert. Nur in Ergänzung zum bereits vorhandenen Rettungsdienst wurde der Mannheimer Hubschrauber auch in der Notfallrettung alarmiert. Mit einer Anordnung des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Baden-Württemberg vom 5. Juli 2005 wurden die Aufgaben der Intensivtransporthubschrauber in Baden-Württemberg erweitert. Nach dem ministeriellen Beschluss ist die Entfernung eines Luftrettungsmittels zum Einsatzort ausschlaggebend für die Alarmierung. Der Mannheimer Hubschrauber, mittlerweile ein Hubschrauber des Typs EC 135, wurde direkt an die Rettungsleitstelle Rhein-Neckar angebunden, und für Notfalleinsätze angefordert, wenn er das Rettungsmittel darstellt, dass den Notarzt am schnellsten zum Einsatzort bringen kann.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 49° 28' 39.36" N
Longitude: 8° 31' 6.42" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: Vorwiegend Baden-Württemberg, aber auch angrenzende Bundesländer
  • Notfalleinsätze: Leitstellenbereich Rhein-Neckar, Bergstraße, Mosbach, Karlsruhe, Kaiserslautern, Odenwald, Ludwigshafen und Mainz
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Mannheimer Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • EC 135

    Ob Transporte von Ärzteteams oder verunglückten Patienten: die kompakte EC 135 bringt ihre Insassen zuverlässig ans Ziel. Durch ihren ummantelten Heckrotor ist sie dabei besonders sicher und leise. Zudem stehen alle notwendigen medizintechnischen Geräte zur Verfügung, um Notfallpatienten umfassend zu versorgen.
  • BK 117

    Dieser Hubschrauber wird als „Allrounder“ eingesetzt. Mit viel Platz für Patienten wird er bei Notfalleinsätzen, beim Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken und bei Suchflügen eingesetzt. Wie die anderen Modelle verfügt auch die BK 117 über die neueste medizintechnische Ausstattung.