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Christoph München

Station München

Die am 1. April 1991 gegründete Station befindet sich am Klinikum Großhadern in München. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Einsatzbereitschaft
24 Stunden
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte aus dem Klinikum Großhadern
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter des ASB München

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie und Chirurgie

Rettungsassistenten

z.T. Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivmedizin sowie HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle München
Für Intensivtransporte: Koordinierungszentrale für Intensivtransporthubschrauber München

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station München
Marchioninistraße 15
81377 München

Telefon: +49 89 5205 719 70
Fax: +49 89 5205 719 712
station.muenchen@drf-Luftrettung.de

Stationsleiter
Pilot Dietmar Gehr

Leitender Arzt
Dr. Andreas Bayer

Leitender Rettungsassistent
Tobias Schumann

Fotos und Videos: Station München

Wissenswertes

1.367 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.367
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 617

Besonderheiten
Der an der Station München eingesetzte Hubschrauber ist 24 Stunden täglich einsatzbereit. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt. Die Münchner Station ist die erste in Deutschland, die seit Juli 2009 Night Vision Goggles einsetzt. Die am Pilotenhelm befestigten Brillen verstärken das in der Nacht vorhandene Restlicht und bieten so den Piloten eine neue optische Orientierung in der Dunkelheit. Regelmäßig werden zudem Inkubatortransporte und andere intensivmedizinische Maximaltherapien wie ECMO, ECLS oder IABP durchgeführt. An Bord von „Christoph München“ kommt beispielsweise der Inkubator Space Pod für Neugeborene zum Einsatz. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph München“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.

Historische Entwicklung
Die Station wurde seit 1991 von der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betrieben. Seitdem war ein Hubschrauber des Typs Bell 412 im Einsatz, der 2015 durch eine H 145 ersetzt wurde. Im Oktober 2006 wurde ein moderner Hangar fertig gestellt. Mitte 2011 erfolgte der Umzug in ein neues Personaldienstgebäude. Im Zuge der Aufschmelzung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 01. Januar 2016 durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 48° 6' 39.6" N
Longitude: 11° 28' 16.32" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: Schwerpunkt Süddeutschland, länderübergreifende Intensivtransporte, auch im angrenzenden Ausland (Österreich) Notfalleinsätze: nach Bedarf in München und den umliegenden Landkreisen (nachts auch über Bayern hinaus)
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Münchner Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

Embedded thumbnail for Ein erstes Fazit: die H 145 überzeugt
Embedded thumbnail for Die neue EC 145 T2 - Beitrag von münchen.tv

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • H 145

    Die H 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als „fliegende Intensivstation“ ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.

  • EC 145

    Die EC 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als „fliegende Intensivstation“ ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.