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Christoph Regensburg

Station Regensburg

Die am 1. September 1994 gegründete Station befindet sich am Universitätsklinikum Regensburg. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz.

Betreiber
HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH
Einsatzbereitschaft
24 Stunden
Personal

Piloten der HDM Luftrettung
Notärzte aus dem Universitätsklinikum Regensburg
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftrettung

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, speziell geschult für NOKI-Einsätze (Notarzt Kinder)

Rettungsassistenten

z.T. Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivmedizin sowie HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Regensburg
Für Intensivtransporte: Koordinierungszentrale für Intensivtransporthubschrauber München

Kontakt
DRF Luftrettung - HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Regensburg
Klinikum der Universität
F.-J.-Strauß-Allee 11
93042 Regensburg

Telefon: +49 941 9465 800
Fax: +49 941 9465 801
station.regensburg@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Christian Hackl

Leitender Arzt
Dr. Jens Kramer

Leitender Rettungsassistent
Stefan Neppl (kommissarisch)

Station intern

Fotos und Videos: Station Regensburg

Wissenswertes

1.235 geflogene Einsätze im Jahr 2015

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.235
  • Einsätze 1. Halbjahr 2016: 609

Besonderheiten
Die Station Regensburg ist eine Dual-Use-Station (Primär- und Sekundärauftrag) im 24-Stunden-Betrieb. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt. Durch die Nähe zur Donau und zum Bayerischen Wald kommt es im Bereich der Notfallrettung auch zu Wasserrettungs- und Bergrettungseinsätzen. Die Regensburger Station ist seit 2011 bundesweit die zweite Luftrettungsstation, die Nachtsichtgeräte (Night Vision Goggles) für nächtliche Rettungseinsätze einsetzen darf. Außerdem werden für Patienten mit akutem Atemnotsyndrom oder Herz-Kreislauf-Versagen spezielle Transporte unter Beibehaltung der intensivmedizinischen Therapie durchgeführt. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph Regensburg“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert. Zudem ist „Christoph Regensburg“ ist in das Projekt „Notarzt für Kinder – NOKI“ eingebunden. Hierzu haben die medizinischen Besatzungen des Regensburger Hubschraubers spezielle Schulungen für pädiatrische Notfälle erhalten. Die Rettungsleitstellen alarmieren NOKI in der Regel bei Meldebildern wie Polytrauma, Reanimation, Schädel-Hirn-Trauma, bei Ertrinkungsunfällen und wenn ein anwesender Arzt den Hubschrauber nachfordert.

Historische Entwicklung
Seit Inbetriebnahme der Station wurden unterschiedliche Hubschraubermuster, wie beispielsweise eine Bell 412 oder eine BK 117, eingesetzt. Im September 2008 erfolgte der Umzug in den neuen Hangar und in die neuen Büro- und Sozialräume. Seit Herbst 2010 kommt einer der modernsten Hubschrauber in der Luftrettung zum Einsatz, eine EC 145.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 48° 59' 16.8" N
Longitude: 12° 5' 26.16" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: Süddeutschland (Schwerpunktgebiet Bayern)
  • Notfalleinsätze: Leitstellengebiete Regensburg, Ingolstadt, Landshut, Amberg, Weiden, Straubing, Passau
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Regensburger Hubschrauber der HDM Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

Embedded thumbnail for Die Station Regensburg von oben - Ein Kurzfilm von Oliver Grossmann (droneactionflight)

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • H 145

    Die H 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als „fliegende Intensivstation“ ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.