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RK-2

Station Reutte

Die im März 2002 gegründete Station befindet sich am Bezirkskrankenhaus Reutte. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz.

Betreiber
ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der ARA Flugrettung
Notärzte aus verschiedenen Kliniken
Notfallsanitäter/Winch Operator der ARA Flugrettung
Flugretter der ARA Flugrettung

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Chirurgie und Innere Medizin

Notfallsanitäter

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member) und Ausbildung zum Winch Operator

Anforderung

Für Notfälle und Intensivtransporte: Integrierte Landesleitstelle Tirol

Kontakt
ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH
Krankenhausstr. 39
6600 Ehenbichl/Reutte

Fax: +43 5672 64 660
rk-2@airrescue.at
Webseite: www.ara-flugrettung.at

Fotos und Videos: Station Reutte

Wissenswertes

843 geflogene Einsätze im Jahr 2017

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 992
  • Einsätze 2016: 925
  • Einsätze 2017: 843

Besonderheiten
Aufgrund des alpinen Einsatzgebietes gehört die Rettung von verunglückten Personen aus schwer zugänglichem Gelände zu einer der vielen Aufgaben des Reuttener Notarzthubschraubers. Schon seit Juli 2011 verfügt der Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH über eine fest installierte Seilwinde, zunächst beim Hubschraubertyp BK 117 und seit dem April 2018 bei ihrem neuen Typ H 145. Mit der Seilwinde können Einsätze im alpinen Gelände durchgeführt werden, wenn die Landung am Einsatzort nicht möglich ist. Das Windenseil ist 90 m lang, die Länge kann flexibel angepasst werden. Insgesamt können bis zu 250 kg transportiert werden. Zudem ist der Notarzthubschrauber RK-2 für den Bezirk Reutte ein wichtiger und verlässlicher Partner im Katastrophenfall. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „RK-2“ zudem ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.

Seit Oktober 2014 ist die ARA Flugrettung Mitglied der IKAR (Internationale Kommission für Alpines Rettungswesen). Ziel der Organisation mit ihren 72 Mitgliedern ist es, die alpine Rettung und Sicherheit weiterzuentwickeln.

Seit April 2018 arbeitet die ARA Flugrettung mit dem österreichischen Automobilklub ARBÖ im Rettungswesen zusammen.

Historische Entwicklung
Im März 2002 wurde der Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung gemeinnützige GmbH in Reutte in Dienst gestellt. Zunächst war der RK-2 am Flugplatz Höfen stationiert. Nach der Hochwasserkatastrophe und der nicht weiter möglichen Nutzung der Räumlichkeiten erfolgte im August 2005 der Umzug auf das Gelände des Krankenhauses und des Pflegeheimes Reutte-Ehenbichl. Der Einzug ins „Haus der Gesundheit“ erfolgte nach dessen Umbau im Juni 2007. Im September 2008 wurde der neue Hangar für den Hubschrauber des Typs BK 117 fertig gestellt.

Seit April 2018 kommt ein Rettungshubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz, welcher nachtflugtauglich ist. Langfristig wird ein 24-Stunden-Betrieb angestrebt.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 47° 28' 24.24" N
Longitude: 10° 42' 49.68" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Leitstellengebiete Tiroler Außerfern und Oberland, Bayerisches Oberland, Ostallgäu, Oberallgäu und Vorarlberg
  • Intensivtransporte: bei Bedarf
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Reuttener Notarzthubschrauber der ARA Flugrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Neuigkeiten

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • H 145

    Die H 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als fliegende Intensivstation ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.