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Christoph 60

Station Suhl

Die am 1. Mai 1993 gegründete Station befindet sich am Zentralklinikum Suhl. Es kommt ein Hubschrauber des Typs EC 135 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Übernahme der Station: 1. Januar 1994)
Einsatzbereitschaft
von Sonnenaufgang (frühestens 7 Uhr) bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte aus dem Zentralklinikum Suhl und weiteren Kliniken der Region
Rettungsassistenten/Notfallsanitäter der DRF Luftrettung

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin

Notfallsanitäter/Rettungsassistenten

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Suhl
Für Intensivtransporte: Zentrale Rettungsleitstelle Jena

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Suhl
Klinikum Suhl 
Albert-Schweitzer-Str. 2
98527 Suhl

Telefon: +49 711 7007 2780 
Telefon: +49 3681 303910 
Fax +49 3681 303912
station.suhl@drf-luftrettung.de

Stationsleiter
Pilot Ronny Eißmann

Leitende Ärztin
Beate Machold

Leitender Rettungsassistent
Tobias Strom

Fotos und Videos: Station Suhl

Wissenswertes

1.088 geflogene Einsätze im Jahr 2016

Einsatzstatistik
  • seit Übernahme: rund 20.000 Einsätze
  • Einsätze 2015: 1.198
  • Einsätze 2016: 1.088
  • Einsätze 1. Halbjahr 2017: 615

Besonderheiten
„Christoph 60“ ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung am Einsatzort und während des Fluges notwendig sind. Dazu zählt auch ein mobiles Sonographiegerät. Das Ultraschallgerät kommt bei Bedarf am Einsatzort zur Anwendung. Damit können innere Blutungen vor Ort schnell erkannt werden. Die Besatzung kann beispielsweise noch vor Ort entscheiden, in welcher Klinik der Patient optimal weiter behandelt werden kann.

Historische Entwicklung
Vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 1993 betreute die Firma Heliflight die Station in Suhl. Zum Einsatz kam ein Hubschrauber des Typs R 22. Am 1. Januar 1994 wurde der Hubschrauberbetrieb von der DRF Luftrettung übernommen. Seitdem war ein Hubschrauber des Typs BO 105 im Einsatz, 2004 wurde auf eine EC 135 umgestellt.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 50° 36' 6.84" N
Longitude: 10° 42' 33.48" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Suhl, Wartburgkreis, Gotha, Ilmkreis, Schweinfurt, Coburg, Saalfeld, Hildburghausen, Sonneberg
  • Intensivtransporte: Thüringen, in Einzelfällen Bayern und Hessen
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Suhler Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

  • 04.10.2017 | News-Bericht

    Bei der DRF Luftrettung sind Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, dass in Zella-Mehlis, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen, zurzeit dubiose Haustürwerbung stattfindet. In diesen Werbegesprächen erwecken zwei Männer den Eindruck, mit einer Mitgliedschaft in diesem Verein würde die Luftrettung unterstützt.

    Die DRF Luftrettung warnt ausdrücklich vor dubiosen Luftrettungsvereinen, die mit ihrem angeblichen Engagement in der Luftrettung…

  • Ein Motorradfahrer wird nach Zusammenstoß mit einem Kleinbus schwer verletzt. Kurze Zeit später sind die Suhler Luftretter bereits vor Ort.
    21.08.2017 | News-Bericht

    Der Süden des Thüringer Waldes ist eine beliebte Gegend für Motorradfahrer: Abwechslungsreiche Landschaften und schmucke Fachwerkstädtchen säumen die herrlichen Routen. So…

  • Schwere Verbrennungen trug ein Fahrer davon, als sein Fahrzeug plötzlich Feuer fing. Der Verletzte wurde an Bord von Christoph 60 in eine Spezialklinik geflogen.
    29.06.2017 | News-Bericht

    Showläufe, Driftshows, Stuntshows und Rennen – vier Tage lang ist der Flugplatz Alkersleben in Thüringen der Treffpunkt von Tuningfreunden. Aus ganz Deutschland, aber auch aus…

  • Gemeinsam mit zahlreichen Teilnehmern von Rettungsdiensten und Kliniken aus der Region trainierten die Suhler Luftretter den Ernstfall.
    22.06.2017 | News-Bericht

    In Thüringen ist der Christoph 60-Tag mittlerweile zu einer festen Größe in der notfallmedizinischen Fortbildung geworden. Aus der ganzen Region reisen die Teilnehmer einmal im…

  • Notarzt und Rettungsassistent bereiten den verletzten Arbeiter auf den Flug ins Krankenhaus vor.
    04.04.2017 | News-Bericht

    Reinigungsflüssigkeiten enthalten häufig Säuren, Laugen oder andere Chemikalien, die bei unsachgemäßer Anwendung zu schweren Verätzungen von Haut und Augen führen können. Um…

  • Mark Hauptmann (ganz rechts), Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Südthüringen, zu Besuch bei den Suhler Luftrettern.
    08.03.2017 | News-Bericht

    Besonderen Besuch empfing die Suhler Station der DRF Luftrettung in der vergangenen Woche: Mark Hauptmann,…

  • Nach dem Sturz eines Langläufers bei Oberhof transportieren ihn die Suhler Luftretter schonend ins Klinikum.
    01.03.2017 | News-Bericht

    Blauer Himmel, die Natur in weiß getaucht und frisch gespurte Loipen – für Langläufer gibt es kaum schönere äußere Bedingungen. Auch in Oberhof nahe Suhl ziehen an diesem…

  • Christoph 60 landet direkt am Einsatzort
    06.02.2017 | News-Bericht

    Sonnenschein, blauer Himmel, glitzernder Schnee: Das Wochenende Mitte Januar versprach ideale Bedingungen für Wintersportler am Rennsteig im Thüringer Wald. Doch auch bei…

  • Innerhalb von 15 Minuten kann Christoph 60 Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern erreichen. Symbolfoto.
    02.12.2016 | News-Bericht

    In Eisenach haben viele Industriezweige eine jahrzehntelange Tradition. Auch eine Firma mit internationalem Vertrieb produziert seit vielen Jahren in der Wartburgstadt. Tag und…

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • EC 135

    Ob Transporte von Ärzteteams oder verunglückten Patienten: die kompakte EC 135 bringt ihre Insassen zuverlässig ans Ziel. Durch ihren ummantelten Heckrotor ist sie dabei besonders sicher und leise. Zudem stehen alle notwendigen medizintechnischen Geräte zur Verfügung, um Notfallpatienten umfassend zu versorgen.