Christoph 11

Station Villingen-Schwenningen

Die am 18. November 1975 gegründete DRK-Station befindet sich am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H 145 zum Einsatz.

Betreiber
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Übernahme des Flugbetriebs: 1. Mai 1996)
Einsatzbereitschaft
24 Stunden
Personal

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte des Schwarzwald-Baar-Klinikums Villingen-Schwenningen
Notfallsanitäter der DRK Rettungsdienst Schwarzwald Baar gGmbH

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtung Anästhesie, Chirurgie und Innere Medizin

Notfallsanitäter

HEMS-TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member); diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Schwarzwald-Baar-Kreis
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Kontakt
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Villingen-Schwenningen
Klinikstraße 20
78052 Villingen-Schwenningen

Fax: +49 7721 887 8849
station.villingen-schwenningen@drf-luftrettung.de

Fotos und Videos: Station Villingen-Schwenningen

Wissenswertes

geflogene Einsätze im 1. Halbjahr 2018

Einsatzstatistik
  • Einsätze 2015: 1.562
  • Einsätze 2016: 1.432
  • Einsätze 2017: 1.544

Besonderheiten
Am 1. Oktober 2017 fiel der Startschuss für den ersten 24 Stunden-Hubschrauber in Baden-Württemberg. Die Station Villingen-Schwenningen ist seither rund um die Uhr einsatzbereit. Neben seinen regionalen Einsatzschwerpunkten steht der Hubschrauber auch im gesamten Bundesland für nächtliche Intensivtransporte zur Verfügung. Davon profitieren nicht nur die Regionen Südbaden und Südwürttemberg, sondern auch ganz Baden-Württemberg.

Mit 767 Meter über dem Meeresspiegel ist die Station die höchstgelegene Deutschlands. Das Einsatzspektrum wird geprägt von Schwarzwald und Schwäbischer Alb, aber auch der Titisee, Schluchsee und Bodensee sind häufig angeflogene Einsatzorte. „Christoph 11“ wird beispielsweise zu Einsätzen in abgelegenen Tälern, zu Wintersport- und anderen Freizeitunfällen gerufen. Bei der Rettung von Wanderern oder Wintersportlern arbeiten die DRF Luftrettung und die Bergwacht eng zusammen. Der Rettungshubschrauber kann die Bergwacht und deren Hundestaffel mit an Bord nehmen und direkt am Einsatzort absetzen. Durch ihre Ortsrandlage kann die Station hervorragend angeflogen werden und ist somit ein Grund dafür, dass sie eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung der Stadt genießt.

Historische Entwicklung
Am 1. Mai 1996 übernahm die DRF Luftrettung den Flugbetrieb an der DRK-Station Villingen-Schwenningen. Seitdem war ein Hubschrauber des Typs BO 105 im Einsatz. Am 18. März 2009 wurde auf eine EC 135 umgestellt. Seit dem 1. Juli 2013 startet die Besatzung von der neu gebauten Luftrettungsstation, die ein modernes Dienstgebäude und einen neuen Hubschrauberhangar umfasst. Der Neubau befindet sich gegenüber dem neuen Klinikum, rund einen Kilometer von dem alten Standort entfernt. Im Juli 2017 wurde die Station mit dem modernen Hubschrauber des Typs H 145 ausgestattet, der sich durch seine Leistungsstärke, sein einzigartiges digitales Cockpit und die hochwertige Medizintechnik auszeichnet. Seit 1. Oktober 2017 ist Christoph 11 rund um die Uhr einsatzbereit.

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Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 48° 3' 55.8" N
Longitude: 8° 30' 0.108" E
Aufgaben
  • Notfalleinsätze: Landkreise Villingen, Tuttlingen, Ortenau (Offenburg), Waldshut, Freiburg, Freudenstadt, Zollern-Alb (Balingen), Rottweil, Sigmaringen, Konstanz, Reutlingen, Lörrach
  • Intensivtransporte: bei Bedarf im süddeutschen Raum Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Villinger-Schwenninger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Neuigkeiten

Embedded thumbnail for "In zwei Minuten in der Luft" - Band "Q" und Christoph 11

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • H 145

    Die H 145 eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite von rund 700 km sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als fliegende Intensivstation ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.