Christel Schneidewind

Ein Gedicht zum Dank

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
am 17.Oktober 2013 gegen 11 Uhr war Ihr Rettungs-Personal zum Einsatz nach Thießen bei Dessau-Roßlau gerufen worden. Dank deren Hilfe und der Hilfe aller beteiligten Retter ist meine Mutti trotz ihres Alters von 93 Jahren wieder zu Hause und am Leben. Sie hat im Städtischen Klinikum Dessau in der Folge von Reanimationen einen Herzschrittmacher bekommen. Und es geht ihr gut.

Ich bitte Sie herzlich, dem Team für Ihre Hilfe und Ihren Einsatz in meinem bzw. unserem Namen zu danken. Ohne diese Hilfe hätte ich gewiss unsere Mutti verloren...
 
Als kleines Dankeschön habe ich ein Gedicht geschrieben. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen allen für jeden Einsatz viel Kraft, viel Glück, viel Erfolg.

Rettung in der Not

Kam jemand einmal wirklich in Not:
wie wichtig ist es, wenn sich sofortige Hilfe bot.
Dann ist die Rettung des Lebens wohl keine Frage.
Das ist die Aufgabe des Retters an solch einem Tage.

Wenn Du auf der Straße fährst und
hörst einen Rettungswagen:
dann mach ihm Platz und denk daran,
irgendwo hängt ein Leben am seidenen Faden,
das wohl nur noch schnelles Helfen retten kann.

Die helfenden Retter - sie sind in der Spur
und leisten Unwahrscheinliches, für diesen Menschen nur.
Was wird sie erwarten, was müssen sie tun -
keine Zeit, um dabei noch auszuruhen.

Und schon gehen sie ans Helfen mit Ruh und Bedacht.
Wie es in ihnen aussieht, daran hat kaum jemand gedacht.
Auch sie haben Familien, kennen Elend und Leid,
daran zu denken, fehlt ihnen beim Helfen die Zeit.

Und müssen wir das einmal selbst erleben,
so muss es immer wieder Hoffnung geben.
Schnelle, wertvolle Hilfe kommt dann schon.
Ein Leben retten ist der Retter schönster Lohn.

Dabei muss man ihnen einfach danke sagen,
für den schweren Dienst an allen Tagen,
für das Glück, wenn die Rettung gut gelingt,
für schweres Leid, das auch diese Arbeit mit sich bringt.

DANKE!

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