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Matthias Dolderer

Jedem kann jederzeit etwas passieren. Dann bist du erleichtert, wenn es eine Organisation wie die DRF Luftrettung gibt, deren Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten alles dafür tun, dein Leben zu retten. Jeder einzelne Förderer trägt mit seiner Spende bzw. seinem Förderbeitrag dazu bei, Menschen zu helfen. Das ist eine gute und wichtige Sache, die ich gerne unterstütze.

 

Matthias Dolderer im Portrait

„Fliegen ist mein Leben“

Matthias Dolderer ist Kunstflugpilot und fliegt um die sogenannte Air Race Weltmeisterschaft. Mit bis zu 400 km/h lenkt er seine Maschine präzise durch einen Kurs aus Pylonen. Der Leistungssportler ist außerdem Förderer der DRF Luftrettung. In unserem Portrait schildert er seine Beweggründe.

"Das Faszinierende an diesem Wettkampf ist das Fliegen knapp über Grund bei hoher Geschwindigkeit“, sagt Matthias Dolderer. Wenn er sich mit den weltweit besten Piloten misst, geht es um Millimeter und Millisekunden, um absolute Präzision bei höchster Konzentration. Platz für Fehler bleibt nicht. Dolderer genießt die hohe Geschwindigkeit und die starken Fliehkräfte, die ihn körperlich fordern. Dann ist er eins mit seinem Flugzeug.

Das Fliegen wurde ihm in die Wiege gelegt. Die elterliche Flugschule in Tannheim im Südosten Baden-Württembergs war seine Kinderstube, hier drehte er mit seinem Vater erste Runden am Himmel. Schnell war klar: Er will selbst fliegen! Mit 14 Jahren hob Matthias Dolderer zu seinem ersten Solo-Flug ab. „Ich hatte einen sehr guten Fluglehrer“, erzählt der Pilot. „Mein Bestreben war immer, jede Maschine möglichst perfekt zu beherrschen, alle Flugmanöver, die machbar waren, wollte ich austesten. So habe ich gelernt und mich dabei stets verbessert.“

Heute leitet Matthias Dolderer gemeinsam mit seiner Schwester Verena die elterliche Flugschule. Er hat zahlreiche Privat- und Berufspiloten ausgebildet, doch wollte er mehr als nur Platzrunden mit Flugschülern zu drehen. „Wer stehenbleibt, geht rückwärts“, sagt er über sich selbst. „Ich suche immer neue Herausforderungen, und Sport ist meine Leidenschaft.“ Seit 2008 gehört der 43-jährige als einziger Deutscher zum Red Bull Air Race Team mit insgesamt zwölf Piloten in der Master Class, vergleichbar mit der Formel 1.

„Die DRF Luftrettung ist sehr gut organisiert“

Vor einem Jahr hatte er Gelegenheit, das Operation-Center der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden zu besichtigen. „Der Blick hinter dieKulissen der Luftrettungsorganisation hat mich überzeugt, Fördermitglied zu werden. Mich hat der sehr gut organisierte Flugbetrieb, die Pflege und Wartung der Hubschrauber- und Ambulanzjets und die schnelle Durchführung der weltweiten Repatriierungen beeindruckt. Die Einsätze sind eine operative Herausforderung, die technische Zuverlässigkeit und präzise Planung erfordert.“

Die Sicherheit steht auch für Matthias Dolderer stets an erster Stelle, in der Berufs- wie in der Sportfliegerei gleichermaßen. Vor jedem Rennstart erfolgt die technische Abnahme der Maschine, dabei wird immer nach dem Vier-Augen-Prinzip gearbeitet, Wetterinformationen werden eingeholt und während des Fluges werden die technischen Daten des Motors von der Bodenstation aus überwacht. Immer wieder stellt sich Dolderer neuen Herausforderungen und engagiert sich für Menschen, die Hilfe benötigen. Im Mai dieses Jahres beteiligte er sich beispielsweise bei einem Benefiz-Lauf zugunsten Querschnittsgelähmter. „Jedem kann jederzeit etwas passieren“, betont der Vater einer 16-jährigen Tochter. „Dann bist du erleichtert, wenn es eine Organisation wie die DRF Luftrettung gibt, deren Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten alles dafür tun, dein Leben zu retten. Jeder einzelne Förderer trägt mit seiner Spende bzw. seinem Förderbeitrag dazu bei, Menschen zu helfen. Das ist eine gute und wichtige Sache, die ich unterstützen möchte.“