Spendenaktion Notfallrucksack

Unser ständiger Begleiter: ein echter Lebensretter!

Man mag es sich nicht vorstellen: Alarm bei der DRF Luftrettung, ein Mensch braucht die schnelle Hilfe der Besatzung, jede Minute entscheidet über Leben und Tod. Binnen weniger Minuten sind die Luftretter beim Patienten. Die Besatzung muss nun schnell reagieren, doch sie finden das richtige Medikament und das nötige Verbandsmaterial nicht. Und wo sind die Infusionen, die Spritzen, das Zubehör für die notwendige Beatmung? Hastig wühlen Notarzt und Rettungsassistent im Notfallrucksack ... und die Zeit verstreicht. Zeit, die über ein Menschenleben entscheidet. Zum Glück ist das nur Fiktion. Damit das so bleibt, müssen Einsätze unter realen Bedingungen immer wieder trainiert werden. Dafür benötigen wir neue Trainingsrucksäcke und Ihre Hilfe!

Warum ist das Training mit echten Notfallrucksäcken so wichtig?

Dr. med. Marcus Rudolph, Abteilungsleiter medizinische Aus-, Fort- und Weiterbildung: "Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, um nicht die lebensrettende Zeit zu verlieren, die wir durch den schnellen Flug gewonnen haben. Nur wenn das Zusammenspiel von Notarzt und Rettungsassistent perfekt läuft, können wir Patienten optimal versorgen. Dieses Zusammenspiel muss regelmäßig in einem realistischen Lernumfeld geübt werden. Dazu gehören vollständig ausgestattete Notfallrucksäcke. Doch für die Anschaffung neuer Trainingsrucksäcke benötigen wir finanzielle Hilfe."

Gemeinsames Training für das Wohl unserer Patienten

Übung macht den Meister – und gerade im medizinischen Bereich, wo Kleinigkeiten über die Gesundheit und Leben eines Menschen entscheiden können, ist das Training unter realen Bedingungen besonders wichtig. Deshalb setzt die DRF Luftrettung auf regelmäßige Fort- und Weiterbildungen für alle Besatzungsmitglieder. Allein im Jahr 2017 sind über 20 medizinische Schulungen geplant, in denen der richtige Umgang mit dem Notfallrucksack geübt wird. Für diese Schulungen an unseren Luftrettungsstationen benötigen wir neue Trainingsrucksäcke.

Warum benötigt die DRF Luftrettung meine Spende?

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch notwendig ist. Während im bodengebundenen Rettungsdienst nach Einsatzpauschalen vergütet wird, rechnet die DRF Luftrettung ihre Einsätze mit den Krankenkassen aufgrund der geleisteten Flugminuten ab. Insbesondere auf kürzeren Einsatzdistanzen hat der Rettungshubschrauber so einen Kostenvorteil. Von den Krankenkassen werden nur die Kosten erstattet, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen. Die DRF Luftrettung steht für ein hohes Qualitätsniveau, das nur durch regelmäßige Investitionen in Flotte, Fortbildungen und neueste Medizintechnik zu halten ist. Daher ist die gemeinnützig tätige Organisation auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.

Weitere Informationen für Spender

Der DRF e.V. wurde zuletzt am 25.09.2018 unter der Steuer-Nr. 99015/29743 vom Finanzamt Stuttgart-Körperschaften als mildtätig und gemeinnützig wegen Rettung aus Lebensgefahr anerkannt und somit von der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit. Für zugewandte Spenden darf der DRF e.V. Zuwendungsbestätigungen (umgangssprachlich auch Spendenquittungen genannt) ausstellen, die sich mindernd auf die Körperschaft- oder Einkommensteuer des Spenders auswirken können.