22 Dec 2020 | News-Bericht

Drei Fragen an Marlene Bremer, Förderin der DRF Luftrettung

  • Marlene Bremer hat bis heute bereits 480 Tröstebären an die Einsatzcrews und somit auch etwas Trost an verletzte oder erkrankte Kinder gespendet.
    Marlene Bremer hat bis heute bereits 480 Tröstebären an die Einsatzcrews und somit auch etwas Trost an verletzte oder erkrankte Kinder gespendet.

Durch ihre Tätigkeit bei der Staatsanwaltschaft Hannover und den damit verbundenen Erfahrungen entschließt sich Marlene Bremer vor 16 Jahren dazu, den lokalen Tierschutzverein zu unterstützen. Nach und nach kommen weitere Organisationen dazu, mittlerweile sind es zehn. Darunter auch der Förderverein der DRF Luftrettung, den die 66-Jährige seit 2016 in Form einer Familienmitgliedschaft unterstützt. Was sie zu ihrem sozialen Engagement antreibt und wie sie die DRF Luftrettung über ihre Mitgliedschaft hinaus unterstützt, verrät die dreifache Mutter im Interview.  

Liebe Frau Bremer, Sie unterstützen seit vielen Jahren mehrere gemeinnützige Vereine und Organisationen. Wie kam es zu diesem großen, sozialen Engagement Ihrerseits?  

Während meiner Tätigkeit in der Umweltabteilung der Staatsanwaltschaft Hannover bin ich auf das Thema Tierschutz aufmerksam geworden. Was ich dort teilweise in den Akten gesehen und gelesen habe, war erschütternd. Also habe ich den Tierschutzverein unterstützt, was ich auch bis heute noch mache. Zudem war ich als dreifache Mutter –größtenteils alleinerziehend, da mein Mann jahrelang unter der Woche in Berlin gearbeitet hat –, mit einer Halbtagsstelle und einem großen Garten ziemlich stark zeitlich gebunden. Abgesehen von den sieben Jahren als Elternvertreterin, damit Mitwirkung im Schul- und zeitweise im Gemeindeelternrat, Mitwirkung bei der Gründung des Fördervereins und vierjähriger Mitarbeit im Vorstand während meiner Beurlaubung zur Kindererziehung fehlte mir danach die Zeit und die Kraft, selbst gemeinnützig zu arbeiten, weshalb ich mich zumindest für eine finanzielle Unterstützung entschieden habe. 

Was waren Ihre Beweggründe für eine Fördermitgliedschaft bei der DRF Luftrettung? 

Ich bin vor vier Jahren an einem Werbestand vor einem Lebensmittelmarkt angesprochen worden. Das damals geführte Gespräch verlief sehr positiv. Zudem hatten mein Mann und ich auch eine Auslandsreise geplant und das weltweite Rückholversprechen hat so zur Entscheidung sicherlich auch beigetragen. Natürlich dennoch mit der Hoffnung verbunden, diese Möglichkeit niemals in Anspruch nehmen zu müssen. Zum Glück gab es in meinem Leben bzw. dem Leben meiner Familie bislang keine gefährlichen Situationen, in denen die Hilfe aus der Luft notwendig war. Dennoch trage ich so meinen Teil zum Wohl der Allgemeinheit bei. Denn nur durch Spenden können gemeinnützige Organisationen leben.  

Was hat Sie auf die Idee gebracht, zudem Tröstebären zu spenden?  

Durch eine Radiosendung bin ich auf die Deutsche Teddystiftung aufmerksam geworden. Mir gefiel der Grundgedanke der Stiftung sehr gut, Kinder in Notsituationen nicht allein zu lassen und ihnen einen Teddy zum Trösten zu geben. Kinder sind das schwächste Glied in der Kette und brauchen am ehesten Trost. Dann kam mir der Gedanke, die Spende mit meiner Fördermitgliedschaft bei der DRF Luftrettung zu verbinden. Da die Organisation auf meine Anfrage positiv reagiert hat, habe ich alles darangesetzt, die „Aktion“ ins Rollen zu bringen. So konnte ich bis heute bereits 480 Tröstebären an die Einsatzcrews und somit auch etwas Trost an verletzte oder erkrankte Kinder spenden. Das macht mich sehr froh. 

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