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DRF Luftrettung blickt zurück auf drei Jahrzehnte Christoph Weser

Geschrieben von DRF Luftrettung | 28.09.2026

30 Jahre rot-weiße Luftretter in Bremen

Seit 30 Jahren ist die Luftrettungsstation der DRF Luftrettung in Bremen ein unverzichtbarer Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgung in und um Bremen. Im September 1996 übernahm die gemeinnützige Organisation den Betrieb der Station und startete seither zu rund 20.000 Einsätzen. Anlässlich des Jubiläums blickt die DRF Luftrettung auf drei Jahrzehnte medizinischer Höchstleistung und technischer Weiterentwicklung zurück.

„Flugwacht Bremen 71“, wie der Rettungshubschrauber in den ersten Jahren hieß, wurde fast ausschließlich für Intensivtransporte zwischen Kliniken angefordert. Nachdem 1998 die Zentrale Koordinierungsstelle des Landes Niedersachsen ihre Arbeit aufgenommen hat, kamen auch Notfalleinsätze hinzu, bei denen der Hubschrauber als schneller Notarztzubringer dient. Seit 2007 fliegt die Bremer Besatzung unter dem Funkrufnamen „Christoph Weser". Bis heute deckt die Station beide Einsatzspektren ab. Aufgrund der umfangreichen medizintechnischen Ausstattung an Bord wird der Hubschrauber bevorzugt für Intensivtransporte alarmiert. Dazu gehören hochkomplexe und zeitkritische Verlegungen zwischen Kliniken, etwa von Patienten, deren Kreislauf oder Lunge von einer Herz-Lungen-Maschine (ECMO) unterstützt wird. Im Jahr 2025 wurde die Bremer Besatzung zu 662 Einsätzen alarmiert, davon 354 Intensivtransporte und 308 Notfalleinsätze.

„30 Jahre DRF Luftrettung in Bremen stehen für Verlässlichkeit, hohe medizinische Kompetenz und die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern im Rettungsdienst und in den Kliniken. Vor allem aber stehen sie für die vielen Menschen, denen wir in dieser Zeit helfen konnten“, sagt der Leiter der Station Ingo Reckermann.

Von der BK 117 zur H145 mit Fünfblattrotor

Auch die technische Ausstattung der Bremer Station wurde über die Jahre konsequent weiterentwickelt. Nach vielen Einsatzjahren mit einer BK 117 stellte die DRF Luftrettung im Oktober 2020 auf eine EC145 um. Im August 2022 folgte der Wechsel auf eine H145. Seit September 2024 ist eine H145 mit Fünfblattrotor im Einsatz.

Gleichzeitig investierte die DRF Luftrettung in die Infrastruktur vor Ort: Mit dem umfangreichen Umbau der Station im Jahr 2019 entstanden neben den Funktionsräumen für Flugbetrieb und Medizintechnik moderne Ruhe-, Büro,- und Aufenthaltsräume, um den Besatzungen optimale Bedingungen für den anspruchsvollen Einsatzbetrieb zu bieten.

Einsätze in Bremen, Niedersachsen und auf den Inseln

Das Einsatzgebiet von Christoph Weser reicht weit über Bremen hinaus. Die Crews werden regelmäßig in zahlreiche niedersächsische Landkreise und auf die Ostfriesischen Inseln alarmiert. Orte im Umkreis von 60 Kilometern erreicht der Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten. An Bord arbeiten Piloten und Notfallsanitäter der DRF Luftrettung gemeinsam mit Notärzten des Klinikums Links der Weser. Alarmiert wird Christoph Weser von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle der Berufsfeuerwehr Bremen.

„Drei Jahrzehnte Christoph Weser zeigen, wie wichtig eine leistungsfähige Luftrettung für die Menschen in unserer Region ist“, sagt der Leiter der Station Ingo Reckermann. „Diesen Auftrag nehmen wir auch in Zukunft an: Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass schnelle Hilfe aus der Luft verlässlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“

 

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