Notfallrettung

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Patient wird in rot-weißen Hubschrauber geladen

Notfallrettung

Die Hubschrauber der DRF Luftrettung an ihren bundesweit 29 Stationen sind ein fester Bestandteil des Rettungswesens in Deutschland. Ob Schlaganfall, Herzinfarkt oder Verkehrsunfall: Die rot-weißen Luftretter sind zur Stelle, um Menschen in Not die bestmögliche medizinische Versorgung zu bringen.

In der Notfallrettung fungieren die Hubschrauber der DRF Luftrettung als schnelle Notarzt*ärztinzubringer: Einsatzorte in einem Umkreis von 60 Kilometern erreichen unsere Hubschrauber in maximal 15 Flugminuten. Im Anschluss an die notärztliche Versorgung vor Ort werden die Notfallpatient*innen an Bord des Hubschraubers in die für sie jeweils geeignete Klinik geflogen. Je nach Gesundheitszustand und Krankheitsbild können sie auch bodengebunden transportiert werden, sodass der Hubschrauber schnell für weitere Einsätze zur Verfügung steht.

Professionelle Teams

An Bord eines Hubschraubers der DRF Luftrettung befinden sich immer ein/e Pilot*in, ein/e Notarzt*ärztin und ein/e Notfallsanitäter*in (HEMS Crew Member). Nachts wird mit zwei Pilot*innen geflogen, ebenso kann grundsätzlich weiteres spezialisiertes Personal bei bestimmten Einsatzprofilen (z.B. Windenrettung, Spezialtransporte) mit an Bord genommen werden.

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Infografik der Rettungskette Notfallrettung
Die Rettungskette: Unser Einsatz beginnt mit der Alarmierung der zuständigen regionalen Rettungsleitstelle. (Quelle: DRF Luftrettung)

Wenn in der Rettungsleitstelle ein Notruf eingeht, entscheiden erfahrene Disponent*innen aufgrund medizinischer Faktoren und ärztlicher Verfügbarkeit über das einzusetzende Rettungsmittel. Ist ein Notarzt*ärztin erforderlich, alarmiert die Leitstelle das Rettungsmittel, das am schnellsten am Einsatzort sein kann. 

Während der Hubschrauber abhebt, werden unserer Besatzung weitere Informationen per Funk durchgegeben. Dank der Erfahrung und der hochmodernen medizinischen Ausrüstung können sich unsere Teams schnell auf jede Situation einstellen und die Patient*innen optimal versorgen. Sobald die/der Patient*in transportfähig ist, laufen die Rotorblätter des Hubschraubers wieder an, um sie/ihn auf schnellstem Weg in die Klinik zu bringen, die zur Behandlung am besten geeignet ist.

Spezielle Einsatzprofile: Windenrettung und Nachtflug

Die DRF Luftrettung verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung auch mit speziellen Einsatzprofilen, wie z.B. mit der Rettungswinde, um Patient*innen aus unwegsamem Gelände retten zu können. Ebenso leistet sie mit ihren Partnern innerhalb der DRF-Gruppe Einsätze in der Nacht: Hier ist der Hubschrauber insbesondere als schnelles und schonendes Transportmittel gefragt, er kann auch als Notarzt*ärztinnenzubringer eingesetzt werden.

Wir fliegen mit modernsten Fluggeräten und mit erstklassiger Medizintechnik. Unsere Besatzungen wenden bei ihren Notfalleinsätzen innovative Verfahren an, beispielsweise mechanische Reanimationshilfen oder mobile Sonografie. Darüber hinaus führen mittlerweile drei Hubschrauber der DRF Luftrettung Blut- und Plasmakonserven bei ihren Einsätzen mit, um Patient*innen in kritischem Zustand noch besser, und vor allem früher, helfen zu können. 

Epishuttle wird in den Hubschrauber verladen
DRF Luftrettung trägt ihren Teil zur Bewältigung der Pandemie bei
Menschen. Leben. Retten. Das ist unsere zentrale Aufgabe. Seit über vier Jahrzehnten setzen wir uns in Deutschland und weltweit, 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr für hochmoderne Luftrettung mit innovativen Lösungen ein. In dieser Zeit hat sich viel getan. Doch eine Situation, wie wir sie gerade erleben, hat es noch nie gegeben.
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