NBG-Nov22-Crew-ITH-Pfitzinger-Schlicke-Scheerer-Foto-Matthias-Wallot-Quelle-DRF-Luftrettung-2

Station Nürnberg (ITH)

Christoph Nürnberg

Station Nürnberg (ITH)

Die am 1. Januar 1993 gegründete Station befindet sich am Flughafen Nürnberg. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor zum Einsatz.

Betreiber

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

Personal

  • Piloten der DRF Luftrettung
  • Notärzte des Klinikums Nürnberg, des Universitätsklinikums Erlangen und umliegender Kliniken
  • Notfallsanitäter der DRF Luftrettung
Station Nürnberg (ITH)
Station Nürnberg (ITH)
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

Flughafenstraße 100
90411 Nürnberg

Fax: +49 911 5275 732
E-Mail: station.nuernberg.ith@drf-luftrettung.de

Christoph Nürnberg

clock (1)

             

24 Stunden

 

helicopter (1)         

Einsätze 2023: 1.121
Einsätze 2022: 1.087
Einsätze 2021: 864
Einsätze 2020: 715
Einsätze 2019: 888

 

person           

Latitude: 49° 29' 40.2" N
Longitude: 11° 4' 40.08" E

Besondere Qualifikation des Personals

Notärzte: Fachrichtung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin
Notfallsanitäter: Zusatzqualifikation HEMS TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member), die es ihnen erlaubt, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen. Zudem z.T. Doppelqualifikation als Fachkrankenschwester/-pfleger für Intensivmedizin. 

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Nürnberg
Für Intensivtransporte: Koordinierungszentrale für Intensivtransporthubschrauber München (KITH – ILS München)


Dokumente

Wissenswertes

Besonderheiten

Am Flughafen Nürnberg sind zwei Hubschrauber der DRF Luftrettung stationiert. Während Christoph 27 als Rettungshubschrauber eingesetzt wird, ist es die Hauptaufgabe des Intensivtransporthubschraubers Christoph Nürnberg Interhospitaltransfers von Intensivpatienten durchzuführen. Es werden auch Inkubatortransporte, Transporte von Transplantationsteams sowie intensivmedizinische Maximaltherapien, wie ECLA, IABP etc., durchgeführt.

Christoph Nürnberg ist 24 Stunden täglich einsatzbereit und in der Nacht nutzen die Piloten an Bord des Intensivtransporthubschraubers Night Vision Goggles (NVGs) bei ihren Luftrettungseinsätzen. Die Nachtsichtbrillen verstärken das Restlicht und ermöglichen so den Piloten eine sehr detaillierte Erkundung des Landeplatzes und möglicher Hindernisse. Zudem können sie unvorhergesehene Wetterbedingungen, wie z. B. tiefe Wolken oder starke Niederschläge, frühzeitig erkennen und ihnen ausweichen. Die Brillen stellen so einen weiteren Baustein für die sichere Luftrettung bei Nacht dar und ergänzen die bisher genutzten Mittel, wie Hochleistungsscheinwerfer, Instrumentenflugausrüstung, Satellitennavigationssysteme und spezielle Hinderniskarten. In der Nacht werden bei gezielter Anforderung durch eine oder einen Notarzt vor Ort auch Primärtransporte (nach besonderen Verfahren) durchgeführt.

Historische Entwicklung

Die Station wurde von der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH betrieben. Lange Jahre kam eine Bell 412 zum Einsatz. Im Jahr 2021 erfolgte der Wechsel von einer H145 auf eine H145 mit Fünfblattrotor. Im Zuge der Aufschmelzung der HDM Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 1. Januar 2016 durch die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG betrieben.

Aufgaben

Intensivtransporte
Bayern (Schwerpunktgebiet Nordbayern)

Notfalleinsätze
Schwerpunkt Nordbayern, aber insbesondere nachts auch darüber hinaus

Einsatzgebiet

Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Nürnberger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Radiuskarte_Nürnberg_Final_0
Radiuskarte um Nürdnberg. Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben. (Quelle: DRF Luftrettung)

 

H145-mit-fünfblattrotor-2

Luftfahrzeug der Station: H145 mit Fünfblattrotor

Die H145 mit Fünfblattrotor eignet sich besonders für Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken, die weit voneinander entfernt sind. Mit ihrer großen Reichweite sind auch Flüge über größere Distanzen kein Problem. Als fliegende Intensivstation ausgestattet, bietet sie ideale Bedingungen für den Transport von Risikopatienten.