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Crewmitglied der DRF Luftrettung versorgt einen Patienten
Das Sonografie-Gerät im Handyformat begleitet die Luftretter*innen täglich bei ihren Einsätzen. (Quelle: DRF Luftrettung)
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Sonographiegerät im Einsatz an einem Patienten
Als mobiles Ultraschallgerät hilft das Sonografie-Gerät zum Beispiel bei der Erkennung von Blutungen nach schweren Unfällen. (Quelle: DRF Luftrettung)
19.10.2020
Medizin

Mobile Sonographie: Ultraschall im Handyformat

Bereits seit 2004 verwendet die DRF Luftrettung bei ihren Notfalleinsätzen erfolgreich mobile Ultraschallgeräte, sogenannte Sonografie-Geräte. Mit deren Hilfe können die Notärzt*innen und Notfallsanitäter*innen der Luftrettungsorganisation im Einsatzgeschehen für ihre Patient*innen rasch die richtigen therapeutisch-taktischen Entscheidungen treffen und die Behandlung von Anfang an optimieren. Welche medizinischen Maßnahmen leiten Notärztin, Notarzt und Notfallsanitäter*in am Einsatzort ein? In welche Klinik bringt die Besatzung die Patientin oder den Patienten anschließend für eine optimale Weiterbehandlung? Das mobile Sonografie-Gerät kann bei der Auswahl der besten medizinischen Versorgung, den optimalen Transportmitteln sowie der geeigneten Zielklinik den entscheidenden Ausschlag für das Überleben sowie die Genesung schwer verletzter oder erkrankter Patient*innen geben – denn es ermöglicht Einblick in das Verborgene.

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Notarzt und HEMS-TC nutzen das portable Sonographiegerät an einem Patienten
Im Einsatz kann das Sonografie-Gerät den Ausschlag bei wichtigen Entscheidungen geben, z.B. zur richtigen Behandlungsstrategie oder der optimalen Zielklinik. (Quelle: DRF Luftrettung)
Wenn jede Minute zählt: Vorteil durch das mobile Sonografie-Gerät

Das Konzept der DRF Luftrettung – Ultraschalldiagnostik zum Notfallpatienten zu bringen – erweitert die diagnostischen Möglichkeiten enorm. Bei Bedarf kann das Sonografie-Gerät insbesondere für Untersuchungen im Herzbereich, des Brustkorbs, verschiedener Gefäße sowie des Bauchs angewendet werden. Mit seinen zwei unterschiedlich geformten Schallköpfen in einer Sonde unterstützt das Gerät die DRF Luftrettung aber auch bei zahlreichen weiteren Ultraschallverfahren in verschiedensten Einsatzsituationen: Mit dem einen Schallkopf werden am besten flache, mit dem anderen Schallkopf tiefere Körperstellen untersucht. Das handliche Gerät wiegt zudem nur rund 400 Gramm und bietet eine sehr gute Bildqualität der Ultraschallaufnahmen.

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Crew der DRF Luftrettung versorgt einen Patienten
Den fachgerechten Einsatz des Gerätes trainiert die Akademie der DRF Luftrettung regelmäßig mit den medizinischen Hubschrauberbesatzungen aller Stationen. (Quelle: DRF Luftrettung)
Bundesweit im Einsatz

Aufgrund all dieser Vorteile setzt die DRF Luftrettung das mobile Sonografie-Gerät bundesweit an allen Stationen ein. Die tragbaren Ultraschallsysteme im Handy-Format können somit täglich einen entscheidenden Einfluss auf das Wohl der Patient*innen haben. So kann beispielsweise nach einem schweren Verkehrsunfall bei einem Patienten der Verdacht auf innere Blutungen, die lebensgefährlich sind, nur mit einem mobilen Sonografie-Gerät bereits am Unfallort zuverlässig geklärt werden. Die Informationen über den Zustand des oder der Verletzten kann die Besatzung der DRF Luftrettung direkt den Ärzt*innen im Schockraum der Zielklinik weitergeben, sodass sich diese optimal vorbereiten können.

Pressekontakt

Telefon: +49 711 7007 2205

Presseverteiler
Autoren
Anne Kunzendorf
Stv. Leiterin Kommunikation & Marketing
Filderstadt
DRF Luftrettung
Kommunikation & Marketing
Filderstadt