Station Bautzen

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Crew vor dem Helikopter der Station Bautzen der DRF Luftrettung

Christoph 62

Station Bautzen

Die am 1. September 1998 gegründete Station befindet sich am Flugplatz Bautzen. Es kommt ein Rettungshubschrauber des Typs H145 mit Rettungswinde zum Einsatz.

Steckbrief

Betreiber

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Übernahme der Station: 31. Dezember 2018, 19 Uhr)

Personal

  • Pilot*innen der DRF Luftrettung
  • Notärzt*innen des Städtischen Klinikums Dresden-Friedrichstadt
  • Notfallsanitäter*innen der DRF Luftrettung

Besondere Qualifikation des Personals

Notärzt*innen: Fachrichtung Anästhesie und Intensivtherapie
Notfallsanitäter*innen: Zusatzausbildung zum*r Windenführer*in (Winchoperator) sowie die Zusatzqualifikation HEMS TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member), die es ihnen erlaubt, den oder die Hubschrauberpilot*in bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen
Für Intensivtransporte: Koordinierungsstelle für Verlegungsflüge des Freistaates Sachsen in Dresden

Dokumente

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Bautzen
Station Bautzen

Flugplatz Bautzen
Weißenberger Straße 1
02627 Kubschütz

Fax: +49 3591 204224
E-Mail: station.bautzen@drf-luftrettung.de

24 Stunden

Einsätze 1. Halbjahr 2021: 606
Einsätze 2020: 1.527
Einsätze 2019: 1.396

Latitude: 51° 11' 34.8" N
Longitude: 14° 31' 1.92" E

Bilder & Videos von der Station Bautzen
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Die DRF-Stationen in Bautzen, Freiburg und Nürnberg sind mit einer Seilwinde ausgestattet. (Quelle: DRF Luftrettung)
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Der in Bautzen stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 62“ ist als einziger in ganz Sachsen mit einer Seilwinde ausgestattet. (Symbolbild, Quelle: DRF Luftrettung)
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Radiuskarte Bautzen (Quelle: DRF Luftrettung)

Wissenswertes

Besonderheiten

„Christoph 62“ verfügt über eine fest installierte Rettungswinde (90 Meter Seillänge). Einsätze führen den Rettungshubschrauber unter anderem in die Gebiete des Erzgebirges. Darüber hinaus kann die Rettungswinde auch überregional angefordert werden. Deshalb ist die Rettungswinde am Standort Bautzen so wichtig.

Die Gebirgsregion der Sächsischen Schweiz weist eine ganz eigene topografische Charakteristik auf, die spezielle Anforderungen an die Winden- und Bergrettung stellt und die auch in den Schulungen berücksichtigt wird. Um die Windenrettung in der Sächsischen Schweiz fachgerecht durchzuführen, hat die DRF Luftrettung mit der Bergwacht Sachsen einen starken Partner an ihrer Seite. In gemeinsamen Trainings wird die gesamte Besatzung auf den Einsatz mit der Winde vorbereitet. 

Nach der Übernahme des Flugbetriebs durch die DRF Luftrettung nutzen die Pilot*innen an Bord von „Christoph 62“ Night Vision Goggles (NVGs) bei ihren Luftrettungseinsätzen in der Nacht. Die Nachtsichtbrillen verstärken das Restlicht und ermöglichen so den Pilot*innen eine sehr detaillierte Erkundung des Landeplatzes und möglicher Hindernisse. Zudem können sie unvorhergesehene Wetterbedingungen, wie z. B. tiefe Wolken oder starke Niederschläge, frühzeitig erkennen und ihnen ausweichen. Die Brillen stellen so einen weiteren Baustein für die sichere Luftrettung bei Nacht dar und ergänzen die bisher genutzten Mittel, wie Hochleistungsscheinwerfer, Instrumentenflugausrüstung, Satellitennavigationssysteme und spezielle Hinderniskarten.

Historische Entwicklung

Die Indienststellung der Station war am 1. September 1998. Zwischen 2002 und 2018 wurde die Station Bautzen von der ADAC Luftrettung gGmbH betrieben. Ab dem 01.01.2019 stellt die DRF Luftrettung mit „Christoph 62“ die Luftrettung am Standort Bautzen sicher (Übernahme des Flugbetriebs am Vortag um 19 Uhr). Es kommt ein Rettungshubschrauber des Typs H145 zum Einsatz, der sich durch seine Leistungsstärke und die hochwertige Medizintechnik auszeichnet. Seit Juni 2016 ist der Hubschrauber mit einer Rettungswinde ausgestattet.

Aufgaben

Notfalleinsätze
Leitstellengebiete Ostsachsen

Intensivtransporte
bei Bedarf

Einsatzgebiet

Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Bautzener Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

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Radiuskarte um Bautzen. Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben. (Quelle: DRF Luftrettung)
H145 mit Fünfblattrotor
Luftfahrzeug der Station: H145 mit Rettungswinde
Dieses Muster verfügt zusätzlich über eine Rettungswinde, die Notallrettung in Gelände mit spezieller topografische Charakteristik ermöglicht. Dazu gehört etwa die Gebirgsregion der Sächsischen Schweiz.