Vor dem Rettungshubschrauber Christoph Ortenau steht eine dreiköpfige Crew in roter Einsatzkleidung.
Christoph Ortenau

Station Lahr

Die Station Lahr wurde am 1. April 2026 in Betrieb genommen und befindet sich am Flughafen Lahr. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H145 mit Fünfblattrotor zum Einsatz.

 

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH

Station Lahr
Fritz-Rinderspacher-Str. 11
77933 Lahr
E-Mail: station.lahr@drf-luftrettung.de

 

Icon eines Hubschraubers

Betreiber

DRF Luftrettung

 

clock-icon

Einsatzzeit

Sonnenaufgang
(frühestens ab 7:00 Uhr) bis Sonnenuntergang plus 30 Minuten

 

Icon eines drehenden Hauptrotors

2026

xxx Einsätze

 

Im Einsatz

Einsatzgebiet

Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Lahrer Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Anforderung

Für Notfälle: Integrierte Leitstelle Ortenau
Für Intensivtransporte: Zentrale Koordinierungsstelle für Intensivtransporte Baden-Württemberg

Aufgaben

Notfalleinsätze
Leitstellenbereich Ortenau, Mittelbaden, Freudenstadt, Rottweil, Calw und Emmendingen

Intensivtransporte
Baden-Württemberg, bei Bedarf bundeslandübergreifend

Personal

  • Piloten der DRF Luftrettung
  • Notärzte des Departments Notfallmedizin des Ortenau Klinikums
  • Notfallsanitäter der DRF Luftrettung
Auf einer Landkarte ist der Einsatzradius der Luftrettungsstation Lahr mit 20, 40 und 60 Kilometer eingezeichnet.

Radiuskarte um Lahr. Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben. (Quelle: DRF Luftrettung)

Luftfahrzeug der Station

Illustration des Hubschraubertyps H145 mit Fünfblattrotor von vorne, der Seite und oben.

H145 mit Fünfblattrotor

Die H145 mit Fünfblattrotor bringt alle Vorteile des ursprünglichen Musters mit vier Rotorblättern mit, vor allem im Bereich der Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. Zudem bietet das neue Modell eine größere Nutzlastkapazität, dank neuem Rotorsystem einen noch besseren Flugkomfort sowie ein in das Cockpit integriertes WiFi

Über die Station

Besonderheiten

Christoph Ortenau wird im sogenannten Dual-Use Betrieb eingesetzt und deckt damit das gesamte Leistungsspektrum der präklinischen Notfallmedizin ab. Dazu zählen Einsätze in der Notfallrettung sowie Intensivtransporte zwischen Kliniken, einschließlich Spezialtransporte mit Herz-Lungen-Maschinen und Inkubatortransporte von Früh- und Neugeborenen. 

Historische Entwicklung

„Christoph Ortenau" geht auf eine landesweite Struktur- und Bedarfsanalyse der Luftrettung in Baden Württemberg zurück. Mit seiner Indienststellung wurde eine verbesserte Abdeckung in der Region erreicht. Der Rettungshubschrauber stärkt die notfallmedizinische Versorgung in der gesamten Region nachhaltig – sowohl im Ortenaukreis als auch in angrenzenden Landkreisen.