Station Magdeburg

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Crew vor dem Helikopter der Station Magdeburg der DRF Luftrettung

Christoph 36

Station Magdeburg

Die am 1. Juli 1992 gegründete Station befindet sich am Klinikum Magdeburg. Es kommt ein Hubschrauber des Typs H135 zum Einsatz.

Betreiber

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (Übernahme des Flugbetriebs: 21. April 2006)

Personal

  • Pilot*innen der DRF Luftrettung
  • Notärzt*innen des Klinikums Magdeburg, Universitätsklinikum Magdeburg
  • Notfallsanitäter*innen der JUH Regionalverband Magdeburg/Börde/Harz

Besondere Qualifikation des Personals

Notärzt*innen: Fachrichtung Anästhesie, Notfall- und Intensivmedizin
Notfallsanitäter*innen: Zusatzqualifikation HEMS TC (Helicopter Emergency Medical Service Technical Crew Member), die es ihnen erlaubt, den oder die Hubschrauberpilot*in bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Für Notfälle und Intensivtransporte: Luftrettungsdienstleitstelle im Land Sachsen-Anhalt

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG
Station Magdeburg
Station Magdeburg

Birkenallee 34
39130 Magdeburg

Fax: +49 391 7242 43
E-Mail: station.magdeburg@drf-luftrettung.de

von Sonnenaufgang (frühestens 7.00 Uhr) bis Sonnenuntergang

Einsätze 1. Halbjahr 2021: 457
Einsätze 2020: 1.003
Einsätze 2019: 1.062
Einsätze 2018: 1.106
Einsätze 2018: 1.106
Einsätze 2017: 1.295
Einsätze 2016: 1.301
Einsätze 2015: 1.364

Latitude: 52° 9' 28.8" N
Longitude: 11° 34' 59.16" E

Dankschreiben
Torsten Bück
Ich kann es nicht richtig in Worte fassen
Hallo, ich kann es nicht richtig in Worte fassen, wie ich ihnen alle Danken kann. Ihr habt mich am 12.08.2013 aus meinem Auto geholt und alles Erdenkliche getan, damit ich wieder genesen kann. Ihr habt einfach super tolle Arbeit geleistet und es wird langsam einigermaßen wieder besser mit der Gesundheit. Vielen, vielen Dank.
Großes Lob und macht weiter so!
Manuela und Pascal Tometzki
Vielen Dank, dass es Sie gibt, die fleißigen und schnellen Einsatzkräfte der DRF Luftrettung. Mein Sohn und ich sind echt heilfroh, dass es so was gibt, denn durch die Epilepsie meines Sohnes wurde mir es erst richtig vor Augen gebracht, wozu ein Hubschrauber mit Rettungsbesatzung alles gebraucht wird. Daher unterstütze ich die DRF Luftrettung.
Bilder & Videos von der Station Magdeburg
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Zum Jahresabschluss übernahmen die Kollegen von Christoph 39 aus Perleburg einen zeitgleich stattfindenden Einsatz und waren so bei unserer Magdeburger Crew am Klinikum zu Besuch. (Quelle: DRF Luftrettung)
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Hubschrauber (Quelle: DRF Luftrettung)
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Helikopter der Station Magdeburg der DRF Luftrettung (Quelle: DRF Luftrettung)
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EC135 P2 D-HDRK (Quelle: DRF Luftrettung)
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Radiuskarte Magdeburg (Quelle: DRF Luftrettung)

Wissenswertes

Besonderheiten

Der Magdeburger Rettungshubschrauber wird vor allem zu internistischen und chirurgischen Notfällen angefordert. Aufgrund der Nähe zu den Autobahnen A2 und A14, aber auch zu den Bundesstraßen B1, B189, B71, B246, B246a und B81, zählen auch Verkehrsunfälle zum häufigen Einsatzspektrum.

Historische Entwicklung

Zwischen 1992 und 2006 stellte die Bundespolizei mit wechselnden Hubschraubertypen die Luftrettung in Magdeburg sicher, zuletzt mit einer Bell UH 1 D und einer BO 105. Beauftragt durch das Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt hat die DRF Luftrettung im April 2006 den Stationsbetrieb übernommen. Zunächst wurde eine EC135 in Dienst gestellt. Heute fliegt die Besatzung mit einem Hubschrauber des Typs H135.

Aufgaben

Notfalleinsätze
Landkreise und kreisfreie Städte Dessau-Roßlau, Magdeburg, Altmarkkreis Salzwedel, Helmstedt, Börde, Harz, Jerichower Land, Salzland und Stendal

Intensivtransporte
Sachsen-Anhalt und nach Bedarf

Einsatzgebiet

Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Magdeburger Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

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Radiuskarte um Magdeburg. Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben. (Quelle: DRF Luftrettung)
H135
Luftfahrzeug der Station: H135
Die hochmoderne H135 ist mit einem Glascockpit ausgerüstet, in dem die Pilot*innen alle wichtigen Flugdaten auf großen Bildschirmen angezeigt bekommen. Zusammen mit dem Vier-Achsen-Autopiloten, einer verbesserten satellitengestützten Navigation und einem Anti-Kollisions-System stellt dies eine erhebliche Entlastung für die Pilot*innen dar.