5. HHO Symposium der DRF Luftrettung

Erfolgreiches 5. HHO Symposium der DRF Luftrettung (Foto: Maximilian von Lachner, Quelle: DRF Luftrettung)

Windenrettung im Katastrophenfall

Einsatzmöglichkeiten der Rettungswinde im Katastrophenfall, internationale Erfahrungsberichte und aktuelle Entwicklungen im Windenbetrieb standen im Mittelpunkt des 5. Internationalen Windensymposiums der DRF Luftrettung. Rund 130 Fachleute aus der ganzen Welt nutzten die Veranstaltung für den Austausch zu Herausforderungen, Best Practices und den Themenschwerpunkt „Next Gen Hoist“. Ergänzt wurde das Vortragsprogramm durch eine Fachausstellung, die Einblicke in aktuelle technische Entwicklungen und Innovationen bot.

„Gerade im Katastrophenfall, beispielsweise bei Flutkatastrophen wie im Ahrtal in 2021, kann der Einsatz der Winde lebensrettend sein“, unterstreicht Sebastian Schneider, Beauftragter Ausbildung Windenbetrieb und Organisator des Symposiums. „Bei großer Zerstörung und in sehr dynamischen Situationen gibt es oft keinen geeigneten Landeplatz. Durch den Einsatz der Winde können Menschen auch hier schnell erreicht, medizinisch versorgt und in Sicherheit gebracht werden“.

Bei der Planung des diesjährigen Symposiums war den Veranstaltern wichtig, verschiedene Perspektiven zum Einsatz der Winde im Katastrophenfall zu bieten, vor allem auch im Hinblick auf organisatorische Herausforderungen. Die Themen der Vorträge umfassten weiterhin unter anderem generelle Fragen des Katastrophenmanagements und des effizienten Einsatzes der verfügbaren Rettungskräfte, aktuelle Entwicklungen in der Fortbildungen von Besatzungsmitgliedern sowie die Gebirgsrettung.

Auch detaillierte Einblicke in echte Einsatzszenarien waren eine Säule des Vortragsprogramms. „Wir freuen uns, dass wir mit diesem fachlichen Erfahrungsaustausch auch in diesem Jahr wieder einen wesentlichen Baustein des HHO Symposiums anbieten konnten. Die Bereitschaft aller Sprecher sowie auch der Teilnehmenden, ihre umfassende Expertise und ihr Wissen zu teilen, ist eine der Stärken der Veranstaltung“, betont Schneider. Der Austausch über reale Einsatzszenarien, bewährte Verfahren und neue Ansätze eröffnet wertvolle Perspektiven für die Weiterentwicklung des Windenbetriebs und trägt dazu bei, Sicherheit und Effizienz weiter zu steigern.

Gemeinsam für die Weiterentwicklung des Windenbetriebs

Geballte Expertise im Bereich Winde: „Das diesjährige, nunmehr 5. Windensymposium hat bewiesen, dass es uns gelungen ist, eine europäische Plattform für den Windenbetrieb zu etablieren. Die positive Resonanz unserer Teilnehmer zeigt uns, dass wir alle an einem Strang ziehen, um den Windenbetrieb noch sicherer und effizienter zu machen. Herzlichen Dank an unsere Sponsoren Vincorion, Onboard Systems, reel, Airbus, Axnes, Bucher, Priority 1 Air Rescue und Reiser Simulation and Training. Wir wollen das Symposium unbedingt auch in den nächsten Jahren weiterführen“, erklärt Jörg Redetzky, Beauftragter Specific Approvals und IFR. 

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