26.08.2019 | News-Bericht

1.000. Einsatz in diesem Jahr führt Christoph 64 nach Groß Schönebeck

  • Das Team aus Angermünde landet nach zehn Minuten am Einsatzort und kümmert sich sofort um den Patienten.
    Das Team aus Angermünde landet nach zehn Minuten am Einsatzort und kümmert sich sofort um den Patienten.

Zu seinem 1.000. Einsatz in diesem Jahr wird Christoph 64 gerufen, als sich dessen Besatzung gerade in einem Eberswalder Krankenhaus befindet. Im dortigen Schockraum hat Hubschraubernotarzt Dr. Henning Blaich soeben ein junges Sturzopfer an die Klinikärzte übergeben. Dem Mädchen ist er mit seinen Crewkollegen – Pilot Björn Langner und Notfallsanitäterin Franziska Groth – zuvor zu Hilfe gekommen.

Kaum will das Team der DRF Luftrettung aus Angermünde wieder zurück zu seiner Station fliegen, erfolgt eine Alarmierung durch die Regionalleitstelle Nordost. In Groß Schönebeck, einem Ortsteil der Gemeinde Schorfheide, hat eine Frau den Notruf gewählt: Ihr Ehemann bekomme sehr schlecht Luft, wirke apathisch. Zudem erwähnt sie, dass ihr Gatte eine Vorerkrankung am Herzen habe. Die Leitstelle vermutet einen möglichen Herzinfarkt und entsendet Christoph 64 als schnellstmöglichen Notarztzubringer in den 20 Kilometer von Eberswalde gelegenen Ort.

Sofort fliegt die Crew in ihrer rot-weißen EC 135 los und nimmt Kurs auf Groß Schönebeck. Nach nur sieben Minuten trifft sie über dem Wohngebiet ein, in dem der 79-jährige Patient lebt. Direkt gegenüber der Einsatzstelle landet Pilot Langner die Maschine der DRF Luftrettung, und das medizinische Team von Christoph 64 steigt aus. „Wir waren das erste Rettungsmittel vor Ort“, erinnert sich Pilot Langner. Notarzt Blaich und Notfallsanitäterin Groth laufen umgehend zu dem Groß Schönebecker und kümmern sich um den unter Atemnot leidenden Mann. Eine Rettungswagenbesatzung aus Neuholland kommt kurz darauf ebenfalls an, unterstützt den Notarzt und die Notfallsanitäterin der DRF Luftrettung bei der medizinischen Versorgung des Senioren. Dieser hat einer vorläufigen Diagnose zufolge eine schwere Lungenentzündung erlitten.

„Glücklicherweise bestätigte sich der Verdacht des Herzinfarktes nicht, allerdings war der Patient durch Fieber geschwächt“, erläutert Björn Langner. Blaich und Groth legen dem 79-Jährigen eine Infusion an und verabreichen ihm ein fiebersenkendes Medikament. Zur weiteren Behandlung fährt das Rettungswagenteam den Mann zum Werner Forßmann Krankenhaus nach Eberswalde. Christoph 64 kehrt zurück zur Luftrettungsstation nach Angermünde, bereit für den nächsten Einsatz.

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