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Christoph Dortmund

Station Dortmund

Die im Jahr 2003 durch die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH übernommene Station befindet sich am Flughafen Dortmund. Es kommt ein Hubschrauber des Typs BK 117 zum Einsatz.
Betreiber
HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH (Stationsübernahme 2003)
Einsatzbereitschaft
von 8 Uhr bis Sonnenuntergang
Personal

Piloten der HSD Luftrettung
Notärzte aus Kliniken des Ruhrgebiets
Rettungsassistenten überwiegend aus der Berufsfeuerwehr Dortmund

Besondere Qualifikation des Personals
Notärzte

Fachrichtungen Anästhesie und Chirurgie. Kompetenz in Notfall- und Intensivmedizin durch DIVI-Qualifikation

Rettungsassistenten

langjährige Berufserfahrung, zum Teil Doppelqualifikation als Fachpfleger für Anästhesiologie und Intensivmedizin und Kardiotechniker, HEMS (Helicopter Emergency Medical Service) Crew Member. Diese Zusatzqualifikation erlaubt ihnen, den Hubschrauberpiloten bei der Navigation und der Luftraumbeobachtung zu unterstützen.

Anforderung

Rettungsleitstelle Dortmund

Kontakt
DRF Luftrettung - HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Dortmund
Flugplatz Dortmund
Gebäude G
44319 Dortmund

Telefon: +49 231 9213 160
Fax: +49 231 9213 163
station.dortmund@drf-luftrettung.de

Anforderung über die Berufsfeuerwehr Dortmund
Telelfon: +49 800 112 1010

Stationsleiter
Udo Laux

Leitender Arzt
Dr. Christian Afflerbach

Leitender Rettungsassistent
Patrick Postelt

Fotos und Videos: Station Dortmund

Wissenswertes

634 geflogene Einsätze im Jahr 2012
Einsatzstatistik
  • Einsätze 2013: 645 Einsätze
  • Einsätze 1. Halbjahr 2013: 331 Einsätze

Besonderheiten
Durch seine zentrale Stationierung in Nordrhein-Westfalen kann der Dortmunder Hubschrauber Kliniken in kurzer Anflugzeit erreichen. Das Dortmunder Team führt beispielsweise Inkubatortransporte und spezielle IABP-Transporte durch. Bei den IABP-Transporten handelt es sich um Flüge von Herz-infarktpatienten oder Patienten mit Herzerkrankungen unter Einsatz einer Intraaortalen Ballonpumpe, eines mechanischen Herzunterstützungssystems. Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom an Bord ausgeht, kommt an Bord von „Christoph Dortmund“ ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Fluges eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert. „Christoph Dortmund“ ist außerdem einer von bundesweit wenigen Hubschraubern, der Transporte mit einer mobilen Herz-Lungen-Maschine durchführen kann. Dazu hat die Station mit verschiedenen Unikliniken und Herzzentren in Nordrhein-Westfalen Transportkonzepte abgestimmt. Im Rahmen des Dual-Use-Konzeptes kann der Hubschrauber auch in der Notfallrettung eingesetzt werden. In diesen Fällen ist die Hubschrauberbesatzung innerhalb von zwei Minuten nach Alarmierung in der Luft.

Historische Entwicklung
Zwischen 1989 und 2002 wurde die Station durch den Ambulanzflugdienst Westfalen gegründet. Der Flugbetrieb wurde durch verschiedene Hubschrauberbetreiber sichergestellt. Am 15. Juli übernahm die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH den Flugbetrieb, die auch seit Anfang 2003 den kompletten Stationsbetrieb sicherstellt. Im Jahr 2011 wurde das Stationsgebäude kernsaniert und um Funktions-, Büro-, Aufenthalts- und Ruheräume erweitert.

Position und Einsatzgebiet

Koordinaten der Station
Latitude: 51° 30' 32.76" N
Longitude: 7° 36' 2.412" E
Aufgaben
  • Intensivtransporte: in Nordrhein-Westfalen
  • Notfalleinsätze: nach Bedarf bei Nichtverfügbarkeit anderer Rettungshubschrauber
  • Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Dortmunder Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Minuten erreichen.

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Neuigkeiten der Station

Minuten- und Kilometerzahl sind durchschnittliche Angaben

Luftfahrzeuge der Station

  • BK 117

    Dieser Hubschrauber wird als „Allrounder“ eingesetzt. Mit viel Platz für Patienten wird er bei Notfalleinsätzen, beim Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken und bei Suchflügen eingesetzt. Wie die anderen Modelle verfügt auch die BK 117 über die neueste medizintechnische Ausstattung.