10.04.2022 |
Neues von den Stationen

Christoph 47 in Greifswald ist seit 30 Jahren rot-weiß

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Eine Crew der DRF Luftrettung steht vor einem Hubschrauber.
Die diensthabende Crew für Tag- und Nachtschicht am Jubiläumstag freut sich über die zahlreichen Glückwünsche. (Quelle: DRF Luftrettung)
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Hubschrauber des Typs H145 der DRF Luftrettung
Christoph 47 ist seit August 2020 rund um die Uhr im Einsatz. (Quelle: DRF Luftrettung)

Der 10. April 1992 ist für die DRF Luftrettung ein besonderes Datum. Vor nun 30 Jahren übernahmen die rot-weißen Luftretter die Station in der Universitäts- und Hansestadt. In den vergangenen 30 Jahren ist viel passiert: Die Crews sind mit dem aktuell modernsten Hubschrauber, einer H145, im Einsatz und das seit August 2020 rund um die Uhr. 365 Tage im Jahr. 

Damit ist Christoph 47 der erste Rettungshubschrauber in Mecklenburg-Vorpommern, der auch in den Nachtstunden einsatzbereit ist. Alessia Röske ist HEMS-TC und stellvertretende Stationsleiterin, für sie ist die Arbeit in Greifswald etwas Besonderes: „Wir haben ein großes, vielfältiges Einsatzgebiet. Wir fliegen auch zu den Ostseeinseln und sind natürlich schneller als der bodengebundene Rettungsdienst. Wir spüren, dass die Bevölkerung eine besondere Verbindung zu ihrem Christoph 47 hat und das ist ein schönes Gefühl.“ 

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Eine Notfallsanitäterin sitzt im Cockpit eines Hubschraubers.
Für Alessia Röske, HEMS-TC und stellvertretende Stationsleiterin, ist die Arbeit in Greifswald etwas Besonderes. (Quelle: DRF Luftrettung)

Vor fünf Jahren wurde das Jubiläum an der Station groß gefeiert. Das ist in diesem Jahr aufgrund von Corona leider noch nicht möglich. „Wir hoffen aber, dass wir im Sommer unsere Türen wieder öffnen können und Einblicke in unsere Arbeit geben können“, sagt Stationsleiter Bernd Rosenberger. „Das würde uns alle sehr freuen.“ 

Wie wichtig Christoph 47 ist, belegen die Zahlen. 2021 wurden die Crews zu 1.546 Einsätzen gerufen. Wer nicht auf eine mögliche Feier im Sommer warten möchte, der kann den Teams immerhin am Bildschirm über die Schulter schauen, denn eine Greifswalder Crew war im vergangenen Jahr bei der fünfteiligen Serie „Die Rettungsflieger – Hilfe aus der Luft“ dabei. 
 

Besonderheiten der Greifswalder Station

Das Einsatzgebiet von Christoph 47 umfasst weite Teile Mecklenburg-Vorpommerns. Im Norden erstreckt sich die Ostsee, im Süden schließt sich die flache, dünnbesiedelte Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns an. Das vielfältige Terrain hat auch Einfluss auf den Einsatzalltag der Luftretter. Inseln wie Rügen, Hiddensee oder Usedom und Halbinseln wie der Darß sind einerseits am Boden beschwerlich zu erreichen und anderseits ergeben sich durch ihre geographische Ausdehnung lange Fahrten auf den Straßen. Der Zeitvorteil des Hubschraubers fällt daher besonders ins Gewicht. Die Einsätze umfassen unter anderem Unfälle an den Steilküsten, die schwer zu erreichen sind, oder Bade- und Sportbootunfälle im küstennahen Bereich.

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