25.06.2018 | News-Bericht

Bulle verletzt Landwirt schwer

  • Wenn es um Minuten geht, transportiert die Besatzung von Christoph 54 Patienten sehr schnell und schonend in eine Spezialkliniken. Symbolfoto.
    Wenn es um Minuten geht, transportiert die Besatzung von Christoph 54 Patienten sehr schnell und schonend in eine Spezialkliniken. Symbolfoto.

Zwischen Titisee-Neustadt und Friedenweiler liegt im südlichen Schwarzwalde der malerische Ort Rudenberg. In diesem idyllischen Dorf trug sich kürzlich ein schwerer Unfall zu: Auf einer Weide wurde ein Landwirt von einem Bullen angefallen und mehrere Meter von dem Tier mitgeschleift. Der 45-Jährige erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen am Oberkörper. Eine Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt trafen wenig später ein und kümmerten sich um den Mann. Doch das Unfallopfer musste für die dringend benötigte maximale medizinische Versorgung auf schnellstem Weg in die Universitätsklinik Freiburg gebracht werden. Deswegen wurde Christoph 54 von der Freiburger Station der DRF Luftrettung nachgefordert. 

Sogleich flogen die badischen Luftretter los Richtung Rudenberg. An der Weide angekommen, landete Pilot Andreas Helwig die rot-weiße BK 117, und das medizinische Team der Freiburger Station eilte zu dem Landwirt, unterstützte den bodengebundenen Notarzt bei der Versorgung des Patienten. „Dieser hatte zum Glück keine Kopfverletzung, das war ein Glück. Aber dafür schwerste Thoraxverletzungen, Rippenbrüche. Und einzelne Rippen hatten sich durch den großen Druck in die Lunge gebohrt“, erläutert Andreas Helwig den dramatischen Zustand des Mannes. „Schließlich wurde er dann für die Beatmung intubiert.“ Der Bulle, der den Rudenberger angegriffen hatte, wurde im Laufe des Vormittags von der Polizei erschossen.  

Nachdem der Verletzte stabilisiert worden war, lud die Crew von Christoph 54 den 45-Jährigen in die Maschine der DRF Luftrettung ein und brachte ihn auf dem Luftweg ebenso schnell wie schonend zur Uniklinik nach Freiburg. Von dem dortigen Ärzteteam wurden die schweren Verletzungen des Landwirts schließlich weiterversorgt. 

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