13.05.2014 | News-Bericht

Christoph 51-Tag und Tag der offenen Tür an der Station Stuttgart

Am 2. Mai fand an der Station Stuttgart der 5. Christoph 51-Tag statt. Etwa 160 Teilnehmer fanden sich im Hangar am Flugplatz Pattonville ein, um drei Vorträge zu verschiedenen aktuellen Themen der Notfallrettung zu verfolgen: Prof. Dr. Markus Arand vom Klinikum Ludwigsburg sprach über Netzwerke in der Polytraumaversorgung, Andreas Helwig, Pilot und Stationsleiter in Villingen-Schwenningen, über die Kooperation des bodengebundenen Rettungsdienstes mit den Luftrettern. Den Abschluss bildete Dr. Dirk Lunz vom Universitätsklinikum Regensburg, der neue Wege in der Reanimation und den Einsatz des VA-ECMO-Geräts im Notfalleinsatz erläuterte (VA-ECMO = Veno-Arterielle Extrakorporale Membranoxygenierung – Herz-Lungen-Maschine). Dr. Gregor Lichy, Leitender Hubschrauberarzt an der Station Stuttgart, freut sich über das rege Interesse: „Die Tatsache, dass unsere Christoph-Tage immer gut besucht sind, zeigt, dass wir Themen ansprechen, die vielen am Herzen liegen. Auch in diesem Jahr haben wir wieder sehr viel positives Feedback zu unserer Themenauswahl und zu den Referenten erhalten. Ich möchte mich im Namen der Station bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass der Christoph 51-Tag bereits zum fünften Mal stattfinden konnte.“ Am 3. und 4. Mai öffnete die Station dann ihre Tore für die Öffentlichkeit. Vor allem am Sonntag wurden die Kollegen von begeisterten Besuchern regelrecht überrannt. Das Interesse der Bewohner der Region an „ihrem“ Intensivtransporthubschrauber und an der DRF Luftrettung war enorm. „Christoph 51“ blieb den ganzen Tag einsatzbereit und wurde zu insgesamt sechs Einsätzen alarmiert. War die Maschine vor Ort, unternahm die Besatzung alles, um möglichst vielen Besuchern einen Blick auf das Innenleben der rund 1.500 PS starken BK 117 ermöglichen.

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