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28.12.2017 | News-Bericht

Kleinkind erleidet Fieberkrampf - 1.000. Einsatz für Friedrichshafener Luftretter

  • Da konnten sie nach dem Schrecken schon wieder lächeln: Mutter, kleiner Patient und Luftretter.
    Da konnten sie nach dem Schrecken schon wieder lächeln: Mutter, kleiner Patient und Luftretter.

Ein Schreckmoment für ein Elternpaar aus Konstanz: Als es mit seinem anderthalbjährigen Sohn einen Bummel durch ein lokales Einkaufszentrum machen will, beginnt das Kind plötzlich, fiebrig zu krampfen. In Panik müssen Vater und Mutter des Jungen mitansehen, wie dieser die Augen verdreht und am ganzen Körper zuckt. Unverzüglich rufen sie über die 112 um Hilfe. Die Leitstelle reagiert sofort und entsendet Christoph 45 von der Friedrichshafener Station der DRF Luftrettung zum Kaufhaus in Konstanz.

Das Team der Luftretter besteht an diesem Tag aus Pilot Franz Steier, Hubschraubernotarzt Reinhard Stadler und Notfallsanitäter Roman Fischer. Gemeinsam machen sich die drei auf den Weg zu der größten Stadt am Bodensee, die sie nach kürzester Zeit erreichen. Da Franz Steier die EC 135 der DRF Luftrettung nicht am Einkaufszentrum aufsetzen kann, weicht die Crew auf einen nahegelegenen Flugplatz aus. „Die Leitstelle hatte das alles schon bestens für uns organisiert. Als wir dort landeten, standen bereits bodengebundene Kollegen bereit, die mich und Reinhard Stadler mit ihrem Krankentransportwagen zu dem Patienten fuhren. Den trafen wir dann im Sanitätsraum des Zentrums an“, berichtet Notfallsanitäter Fischer.

Erleichtert stellt das medizinische Team von Christoph 45 gleich fest, dass der kleine Patient das Gröbste mittlerweile überstanden hat. „Als wir kamen, war der Junge wieder recht wohlauf und voll ansprechbar. Es stellte sich heraus, dass eine Erkältung den Fieberkrampf ausgelöst hatte. Als kurz darauf ein Rettungswagen da war, entschieden wir, das Kind zur Überwachung ins Klinikum Konstanz zu fahren“, schildert der Luftretter und erläutert: „So ein Fieberkrampf ist in der Regel relativ harmlos, allerdings natürlich überaus erschreckend für Eltern. Die Mutter war verständlicherweise sehr aufgeregt, aber gefasst. Sie hat ihr Kind dann im Rettungswagen zum Krankenhaus begleitet.“ Pilot Franz Steier habe unterdessen auf dem Flugplatz die rot-weiße Maschine der DRF Luftrettung abgesichert.

Im Klinikum angekommen, übergaben Stadler und Fischer das Kleinkind für weitere Untersuchungen den dortigen Medizinern. „Der Junge war stabil, und es gab auch keine Anzeichen, dass er noch einmal krampfen würde. Auch das Fieber war wieder gesunken“, beschreibt Roman Fischer den Zustand des Patienten. Nachdem der Notarzt und der Notfallsanitäter kurz darauf per Krankenwagen wieder zurück zum Flugplatz gefahren wurden, traten sie mit Franz Steier schließlich den Rückweg zur Station an. Und plötzlich gab nicht nur der glückliche Ausgang des Einsatzes einen Grund zur Freude: „Wir stellten dann auch fest, dass es der 1000. unserer Station war“, erinnert sich Fischer lachend.

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